Westfalia 04 Gelsenkirchen hat seine Aufstiegsambitionen unterstrichen und im Nachholspiel gegen den FC Zrinski einen verdienten 3:0-Heimsieg eingefahren. Nach der Führung hatte die Mannschaft vom Trinenkamp mit den harmlosen Gästen leichtes Spiel. Dies änderte sich auch im zweiten Abschnitt nicht, so dass der 3:0-Sieg von Westfalia zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Damit hat die Kandsorra-Elf nach dem gestrigen 4:0-Erfolg von Verfolger Teutonia Schalke wieder den Drei-Punkte-Abstand hergestellt.

Kreisliga A2 Gelsenkirchen: Westfalia Gelsenkirchen - FC Zrinski 3:0 (Ortstermin)

„Eine schlechte Leistung, aber wichtig ist das Ergebnis“

stebla
01. Mai 2008, 19:13 Uhr

Westfalia 04 Gelsenkirchen hat seine Aufstiegsambitionen unterstrichen und im Nachholspiel gegen den FC Zrinski einen verdienten 3:0-Heimsieg eingefahren. Nach der Führung hatte die Mannschaft vom Trinenkamp mit den harmlosen Gästen leichtes Spiel. Dies änderte sich auch im zweiten Abschnitt nicht, so dass der 3:0-Sieg von Westfalia zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Damit hat die Kandsorra-Elf nach dem gestrigen 4:0-Erfolg von Verfolger Teutonia Schalke wieder den Drei-Punkte-Abstand hergestellt.

Bereits vor dem Spiel warnte Westfalia-Trainer Frank Kandsorra vor Zrinski: „Sie haben momentan einen guten Lauf und werden sicher alles geben, um heute eine Überraschung zu schaffen. Wir müssen ganz konzentriert spielen.“

Und es dauerte fast eine halbe Stunde bis die Westfalia-Fans jubeln durften. Ein klasse Einzelaktion von Gordon Bergmann, der sich im Duell gegen zwei Zrinski Verteidiger durchsetzte, brachte die etwas glückliche 1:0-Führung für die Bismarcker.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/007/237-7536_preview.jpeg FC Zrinski-Coach, Willy Kaspers[/imgbox]Die Blau-Weißen blieben tonangebend - und das fast wider Willen. Denn die Kandsorra-Elf gab ihre Zurückhaltung nach dem Führungstreffer auf, als sie merkte, dass von den Gästen überhaupt nichts kam. Die Gäste wirkten pomadig und "verteidigten" eher das 0:1, als selbst die Initiative zu übernehmen. Eine Standardsituation nutzte Westfalia in der 35. Minute und baute die Führung aus: Gordon Zyla konnte einen Abpraller einsam und verlassen annehmen und das Leder in aller Ruhe zum 2:0 einschieben. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dezimierten sich die Gäste selbst - Edwin Kovacevic sah verdientermaßen die Rote Karte (43.).

Zrinski fügte sich in Hälfte zwei ohne große Gegenwehr seinem Schicksal und quittierte schon früh die dreizehnte Saisonniederlage. Von Aufbäumen war wenig zu sehen. Vielmehr drängte Westfalia auf die Entscheidung, die dann in der 66. Minute fiel. Nach einer Bergmann-Flanke machte Danny Göring das 3:0. Der Tabellenführer der Kreisliga A2 Gelsenkirchen hätte durchaus höher gewinnen können, doch der Schiedsrichter verwerte Gordon Bergamnn zweimal (79. und 86. Minute) wegen einer angeblichen Abseitsstellung seinen 15. Saisontreffer.

Trotzdem sah Kandsorras Fazit alles andere als positiv aus: „Ich bin mit der Leistung meines Teams völlig unzufrieden. Die Zuordnung und die Aggressivität stimmen nicht. Meine Mannschaft hatte heute Glück, dass wir einen Gegner hatten, der uns nicht wehtun wollte. Wir müssen jetzt das Spiel abhaken. Wichtig in dieser Saisonphase sind nur die Punkte. Wenn das Ergebnis stimmt, dann ist es ok.“

Zrinski-Coach Willy Kaspers schmerzte die Niederlage nicht zu sehr: „Es ist nicht schlimm gegen den Tabellenführer zu verlieren, aber die Art und Weise wie wir uns heute präsentiert haben, hat mir nicht gefallen. Wie wollten es Westfalia schwer machen, das hat aber leider überhaupt nicht geklappt. Wir waren eigentlich ganz gut drauf und hatten die letzten drei Spiele gewonnen. Deswegen hätte ich mehr von meiner Mannschaft erwartet.“

Autor: stebla

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren