Am fünftletzten Spieltag geht es langsam in die vorentscheidende Saisonphase. Sowohl an der Spitze als auch im Tabellenkeller können einige Mannschaften heute dafür sorgen, dass sie die letzten Spieltage einigermaßen entspannt angehen können.

LL Westfalen 3: Die Vorschau

Vorentscheidungen

26. April 2008, 20:17 Uhr

Am fünftletzten Spieltag geht es langsam in die vorentscheidende Saisonphase. Sowohl an der Spitze als auch im Tabellenkeller können einige Mannschaften heute dafür sorgen, dass sie die letzten Spieltage einigermaßen entspannt angehen können.

VfB Günnigfeld – RW Leithe
Marco Ostermann spricht zwar „vom letzten Häufchen Spieler“, dass für seinen VfB auf dem Platz stehen wird, dennoch fordert der Sportliche Leiter unmissverständlich einen Sieg gegen Leithe. „Wir wollen Platz vier im Visier behalten.“
Verständlicherweise widerspricht das den Planungen von Gästetrainer Jörg Fey. „Das Derby ist noch einmal eine besondere Herausforderung. Gegen Günnigfeld sind alle heiß“, verspricht er, dass seine Spieler voll dagegen halten werden, um den VfB nochmals zu ärgern.
TuS Heven – TuS Wengern
Dass die Wittener nach wie vor auf Platz vier stehen, verdanken sie weniger den eigenen guten Resultaten als den Patzern der Konkurrenten. Zwar hat die Elf von Özgür Gökce seit sieben Spielen nicht verloren, aber oftmals musste man sich mit einem Punkt begnügen. Das soll sich gegen den schwächelnden Namensvetter ändern.
Auf alte Wengeraner trifft Murat Esbe heute mit seinem Team. „Unsere ehemaligen Spieler sind sicher besonders motiviert.“ Doch hat der Gast ganz andere Sorgen und muss sich erst einmal auf sich selbst konzentrieren. „Jeder muss Herz zeigen und 90 Minuten alles geben, was drin ist. Sonst gibt es in Heven nichts zu holen.“
WSV Bochum – SV Sodingen
In Werne treffen zwei Teams aufeinander, die den Rest der Saison vermutlich relativ entspannt spielen können. Den Bochumern fehlen zwar noch ein paar Punkte, aber die fast beängstigend gute Form sollte Trainer Ralf Fischer ruhig schlafen lassen.
Das gilt auch für SVS-Coach Vehibja Hodzic, nachdem seine Elf dem Abstieg wohl den Rücken gekehrt hat. Befreit wollen die Herner daher auch das zweite Spiel nacheinander in der Nachbarstadt gewinnen.

Aplerbecker SC – Erler SV
„Gerade Spiele wie gegen Erle muss man erst einmal gewinnen“, hatte ASC-Trainer Hannes Wolf oft gesagt, als er auf den Durchmarsch der Süd-Dortmunder angesprochen wurde. Der Spitzenreiter ist also gewarnt und wird die Erler nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Darauf hatte beim ESV ohnehin niemand gesetzt. „Gegen Heven haben wir viele Chancen vergeben“, so Trainer Eduard Demps. „Der ASC ist da noch ein ganz anderes Kaliber, die werden uns vielleicht ein bis zwei Gelegenheiten erlauben, und die müssen wir nutzen.“ Mit einem Erfolg rechnet aber niemand ernsthaft in Gelsenkirchen.
Mengede 08/20 – SSV Südfeldmark
Nicht noch einmal einen solchen „Angsthasen-Sommerfußball wie gegen Habinghorst“ will Mengedes Co-Trainer Marcus Kuhlmann heute sehen. Da er den SSV Südfeldmark aber ebenfalls defensiv orientiert erwartet, stellt er sich „auf einen schweren Gang ein, der zum Geduldspiel werden könnte.“

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