Die Viererkette hatte RWO gegen den HSV, Dresden und Magdeburg geholfen.

RWO: Robben ohne Anlaufzeit zum Gewinner avanciert

Oberhausen drückt VfB die Daumen

31. März 2008, 10:40 Uhr

Die Viererkette hatte RWO gegen den HSV, Dresden und Magdeburg geholfen.

Gegen Lübeck wurde wieder mit dieser Ausrichtung begonnen, allerdings nur bis zur Halbzeit. Dann ging es zurück zur Dreierkette, die ganze Marschroute wurde offensiver. Coach Hans-Günter Bruns erklärte: "Ich habe bereits nach 15 bis 20 Minuten gesehen, woran es bei uns haperte. In der Pause wurde das verändert."

Unter anderem kam Jens Robben, der ohne Anlaufzeit zu einem der Gewinner des Spiels avancierte. Bruns: "Zuletzt hing er etwas durch, gestern hat er gezeigt, dass er für diese Position der richtige Mann ist." Der Gelobte bilanzierte nach dem Abpfiff: "Viel schlechter als vor der Pause ging es auch kaum noch. Wir saßen auf der Bank und sahen einen Fehlpass nach dem anderen. Vielleicht spielte der Kopf eine Rolle. Aber dafür ist es nach dem Wechsel gleich super losgegangen. Innerhalb von zehn Minuten war quasi alles gegessen. Danach haben wir die Partie nur noch verwaltet."

Was machbar war, weil der Techniker an zwei von drei Treffern beteiligt war. Robben: "Ich habe damit gerechnet, dass etwas passiert. Dann war es schon nach 45 Minuten soweit. Generell ist es oft nicht leicht, in eine Mannschaft zu kommen, bei der es an diesem Tag nicht läuft. Man denkt, was soll man als einzelner machen, wenn es bei allen nicht läuft."

Auch das wurde ab Minute 46 anders, Robben hat eine Erklärung: "Der Trainer hat eine vernünftige Ansprache gehalten, dann wurden wir auch mit frühen Toren belohnt." Die nur dann etwas wert sind, wenn Lübeck nicht ins Insolvenzverfahren muss und alle Begegnungen gegen den VfB annulliert werden. Daher gönnen die Oberhausener den Nordlichtern nun noch mehr die Rettung. Aber nicht nur aus sportlichen Gründen. Bruns: "Wir haben gute Erfahrungen mit dem VfB gemacht. Im Hinspiel waren die Leute sehr nett. Daher von uns alles Gute beim Kampf gegen die Insolvenz. Vielleicht geht der Verein aus dieser Situation gestärkt heraus. Was wir geschafft haben, kann auch Lübeck packen."

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