Hinter dem VfL Kamen liegen ereignisreiche Tage: Erst gab es am Sonntag das 1:1 im Derby gegen den VfK Weddinghofen vor knapp 400 Zuschauern. Zu Wochenbeginn kündigte dann Trainer Marko Barwig die Verlängerung seines Vertrages um zwei Jahre an.

Bezirksliga 8: Ali Demir sorgt für Wirbel beim VfL Kamen

Alles wieder gut nach ehrlicher Aussprache

Felix Guth
11. März 2008, 14:46 Uhr

Hinter dem VfL Kamen liegen ereignisreiche Tage: Erst gab es am Sonntag das 1:1 im Derby gegen den VfK Weddinghofen vor knapp 400 Zuschauern. Zu Wochenbeginn kündigte dann Trainer Marko Barwig die Verlängerung seines Vertrages um zwei Jahre an.

Und zwischendrin sorgte Mittelfeld-Regisseur Ali Demir für Wirbel, als er aus Frust über seinen Ersatzbank-Platz in der Halbzeit des Weddinghofen-Spiels das Stadion verließ. Es drohte der Eklat um den begnadeten Fußballer, der seit Beginn dieser Saison die Fäden im Kamener Spiel zieht. "Aber nach einem ehrlichen Gespräch war die Sache schon wieder geklärt", berichtet Marko Barwig. Demir hatte in den zwei Wochen vor dem Spitzenspiel wegen einer Grippe nicht regelmäßig trainiert. "Und eine gewisse Grundfitness muss eben da sein", sagt Barwig.

Demir sei weiterhin ein "Stamm- und ein Führungs-Kicker, der weiterhin gesetzt ist". Schon in der kommenden Woche bei der SpVg. Bönen soll der Spielmacher wieder in der Startformation stehen. Die Partie gegen Weddinghofen habe trotz des letztlich zufriedenstellenden Remis gezeigt, welchen Wert er für den VfL besitzt. "Bei Standards ist er mit Abstand der Beste in der Liga", betont sein Trainer. Demirs Stadionflucht hängt Barwig nicht allzu hoch. "Er hat da etwas überreagiert. Aber gerade bei so einer Kulisse muss man die Emotionen akzeptieren."

Der 27-jährige Demir wechselte nach einigen Monaten Spielpause im Sommer nach Kamen. Zuvor war er unter anderem für den SV Herbede und TSK Herne aktiv.

Die Vertragsverlängerung des Trainers beeinflusste diese Situation nicht. "Die Mannschaft spielt oben mit und die Mischung aus Jung und Alt ist gut. Insgesamt passt es einfach", erklärt Barwig über seinen Heimatverein, bei dem er im zweiten Jahr für die erste Mannschaft verantwortlich ist.

Autor: Felix Guth

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