Punktgewinne gegen Erfurt, Essen, Union Berlin und Wuppertal,
also allesamt Bewerber um Aufstiegs- oder Qualifikations-Plätze - die Winter-Bilanz von Borussia Dortmund II liest sich nicht
schlecht.

BVB II: Neun Spiele ungeschlagen / Defensive als Prunkstück

Hünemeier:„Was für uns spricht“

03. März 2008, 17:44 Uhr

Punktgewinne gegen Erfurt, Essen, Union Berlin und Wuppertal,
also allesamt Bewerber um Aufstiegs- oder Qualifikations-Plätze - die Winter-Bilanz von Borussia Dortmund II liest sich nicht
schlecht.

„Wir hatten wahrlich kein leichtes Programm, nur der Sieg über Babelsberg kam gegen eine Mannschaft aus dem unteren Bereich zustande“, erläutert Assistenz-Coach Ingo Preuß. Die Borussen stehen immer noch im „grünen Bereich“, auch wenn die Konkurrenz aufholt.

„Wir werden nicht nervös“, sagt Leistungsträger Uwe Hünemeier,
„ich bin sicher, dass wir es wieder hinkriegen, Spiele zu gewinnen. Im Moment treten wir nicht gerade schön auf, aber immerhin gibt es Punkte.“

Dem Kopfball-Spezi ist nicht verborgen geblieben, dass der gegnerische Kasten momentan fast wie vernagelt ist. Nur Yasin Öztekin (gegen Union) und Christian Eggert, der gegen Wuppertal ausglich, trafen im Jahr 2008. „Wir haben im Moment nicht so die Durchschlagskraft. Sahr Senesie fehlt uns sicherlich, er war auch gestern krank. Wenn er spielt, dann weiß er, wie
er die Chancen verwerten muss. Die anderen Offensiv-Kräfte investieren viel, bemühen sich unheimlich, aber die Kaltschnäuzigkeit ist noch nicht so vorhanden.“

Mit Geduld und Konzentration wollen die Dortmunder Höhenflieger, die in den vergangenen 13 Monaten von Erfolg zu Erfolg eilten, ihr Quali-Ziel erreichen. Hünemeier: „Wir stehen immer noch sehr gut da, sind jetzt seit neun Partien ungeschlagen. Ich finde, das ist eine Bilanz, die sich absolut sehen lassen kann. Das spricht absolut für uns. Wir lassen insgesamt wenig zu, gegen uns muss man erst mal zum Torerfolg kommen.“ Nach 23 Partien stehen erst 18 Einschläge zu Buche. Zum Vergleich: Die Top-Teams Bremen (31), Erfurt
(27), Wuppertal (34) oder Berlin (31) mussten weitaus häufiger Bälle aus dem Netz fischen. Am kommenden Samstag steigt das Reserve-Duell mit Werder. Hünemeier: „Im Hinspiel haben wir 1:4 verloren, da sind wir mit Raute aufgelaufen und böse unter die Räder gekommen. Anschließend hat unsere Erfolgsserie begonnen. Gegen Bremen können wir jetzt zeigen, ob ein Lerneffekt eingesetzt hat.“

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