Die Adler Mannheim haben mit dem erwarteten Sieg gegen die Straubing Tigers die nötige Schützenhilfe am Dienstag geleistet, nun können die Füchse Duisburg durch einen Sieg im direkten Duell am morgigen Freitag bis auf zwei Punkte an die Tigers herankommen.

Füchse Duisburg: Neue Torhüterdiskussion

Endlich die Tigers besiegen

Markus Terbach
28. Februar 2008, 15:25 Uhr

Die Adler Mannheim haben mit dem erwarteten Sieg gegen die Straubing Tigers die nötige Schützenhilfe am Dienstag geleistet, nun können die Füchse Duisburg durch einen Sieg im direkten Duell am morgigen Freitag bis auf zwei Punkte an die Tigers herankommen.

[box_rsprint]Dann ist die Chance wieder da, die Rote Laterne in der Deutschen Eishockey-Liga abzugeben, denn am Sonntag folgt das Heimspiel gegen die Eisbären Berlin und exakt eine Woche später gegen den EHC Wolfsburg das Saisonfinale. „Mit drei Siegen können wir es schaffen“, lautet das Fazit, das Torsten Kienass und Co. nach dem Blick auf die Tabelle gezogen haben.

Sie gehen davon aus, dass die Niederbayern neben dem Spiel gegeneinander auch noch in einer weiteren Begegnung bis zum Saisonende ohne Punkt bleiben werden. Wobei ein Sieg gegen den Zweitliga-Meister von 2006 so einfach nicht sein wird, denn die bisherigen drei DEL-Gastspiele in Duisburg konnten die Straubinger alle für sich entscheiden.

Auf Duisburger Seite wird es morgen nichts mit der erhofften Bestbesetzung. Morten Ask wird zwar wieder zur Verfügung stehen, nicht aber Justin Cox. „Wenn er Glück hat, kann er im letzten Spiel gegen Wolfsburg dabei sein“, befürchtet Trainer Karel Lang, dass die Saison für den Stürmer womöglich bereits beendet ist.

Ganz und gar nicht beendet, sondern wieder neu entfacht ist rund um die Scania-Arena die Torwart-Diskussion. Dass die Verteidiger sich in schöner Regelmäßigkeit Aussetzer erlauben, gehört in der Spielzeit 2007/08 bei den Füchsen längst schon zum guten Ton.

Aber bei den Torhütern keimte immer wieder einmal die Hoffnung auf, dass sie zu konstanten Leistungen finden und dauerhaft Matchwinner-Qualitäten zeigen. Doch nach einigen exzellenten Partien leistete sich Lukas Lang am vergangenen Wochenende drei kapitale Schnitzer, die zu Gegentreffern führten, im Fall des Spiels gegen Frankfurt zu sicherlich spielentscheidenden.

„So ist das eben. Wenn der Torwart einen Puck durchrutschen lässt, ist er der Depp“, hat der Trainer, selbst einst ein Weltklasse-Goalie, Mitleid mit seinem Filius. Ein Einzelgespräch zwischen Vater und Sohn hat es längst gegeben, ebenso die Aufmunterung durch die Mannschaft.
[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/002/674-2710_preview.jpeg Sowohl Christian Rohde (Bild) als auch Lukas Lang brachten bisher nicht die erhoffte Sicherheit ins Füchse-Tor. (RS-Foto: firo)[/imgbox]
Und doch wird einmal mehr die Frage in den Raum geworfen, ob sich Füchse-Boss Ralf Pape nicht von seiner Nibelungentreue zu Christian Rohde und Lukas Lang verabschieden und einen ausländischen Goalie verpflichten muss. Da dieses Ansinnen Peter Draisaitl den Job kostete, wird das Thema aber nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert.

Ob Trainer und Mannschaft davon so unbeeindruckt sind, wie der entspannte Umgang mit den Fehlgriffen des vergangenen Wochenendes vermuten lässt, wird sich beim Spiel gegen die Straubing Tigers zeigen. Noch ist offen, ob Karel Lang heute schon mitteilt, wer im Tor stehen wird.

Autor: Markus Terbach

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