Im Vergleich zur Vorsaison ist man bei Phönix Eving hinsichtlich der Kaderplanung für das nächste Spieljahr fast schon beängstigend früh dran. Demgemäß war Trainer Andy Müller auch in einem Gespräch mit einem Spieler, als der RevierSport ihn kontaktierte. „Letztes Jahr haben wir erst Ende Februar überhaupt begonnen, eine Mannschaft zusammen zu stellen“, erinnert sich Müller an die vorige Spielzeit, in der er selbst auch erst recht spät seine Zusage für den Trainerjob bei Phönix gab.

Phönix Eving: Normale Saisonplanung am Grävingholz

„Wenn wir 32 Punkte haben, können wir weiter reden“

kub
07. Februar 2008, 21:27 Uhr

Im Vergleich zur Vorsaison ist man bei Phönix Eving hinsichtlich der Kaderplanung für das nächste Spieljahr fast schon beängstigend früh dran. Demgemäß war Trainer Andy Müller auch in einem Gespräch mit einem Spieler, als der RevierSport ihn kontaktierte. „Letztes Jahr haben wir erst Ende Februar überhaupt begonnen, eine Mannschaft zusammen zu stellen“, erinnert sich Müller an die vorige Spielzeit, in der er selbst auch erst recht spät seine Zusage für den Trainerjob bei Phönix gab.

Da die aktuellen Verhandlungen schon einige Zusagen, etwa von Eyüp Cosgun, Oliver Adler und Sven Schlüchtermann ergaben, können die Verantwortlichen am Grävingholz recht entspannt die weiteren Planungen angehen.
Ähnlich entspannt gibt sich der Trainer in Bezug auf die sportliche Perspektive.

Zwar verliefen die Hallen-Stadtmeisterschaften mit dem frühzeitigen Aus in der Zwischenrunde für den Titelverteidiger mäßig, aber neben dem Verbleib der Leistungsträger freut sich der Trainer über die Verpflichtung von Michael Machowiak, den er als Verstärkung für die Defensive bezeichnet. Trotzdem sind die Ziele auch weiterhin bescheiden. Müller erinnert daran, dass seine Evinger vor der Saison als einer der sicheren Absteiger gehandelt wurden, und daher lautet sein knapper Kommentar. „Wir wollen nicht absteigen und dafür müssen wir drei Mannschaften hinter uns lassen.“ Angesprochen auf die gelungene Vorrunde ergänzt er: „Wenn wir 32 Punkte haben, dann können wir weiter reden.“

Das Testspielprogramm der Vorbereitungsphase setzt sich bei Phönix hauptsächlich aus Vergleichen mit Bezirksligisten zusammen, weil der Trainer nicht gegen höherklassige Kontrahenten proben will. „In einer Begegnung gegen einen Oberligisten stehen wir nur hinten drin und schlagen den Ball möglichst weit nach vorne. Das bringt uns nichts, wir wollen uns ja auch weiter entwickeln“, erklärt er seine diesbezügliche Strategie. Um Spielzüge einüben und auch um Selbstvertrauen aufbauen zu können, sei es besser, in den Partien selbst agieren und auch Dinge ausprobieren zu können. Mit dem ersten Test gegen den FC Brünninghausen (3:2) war Müller durchaus zufrieden. „Das war einigermaßen ok. Der Platz war schlecht und nicht alle waren wirklich fit.“

Zur großen Freude der Spieler ist auch der Ball ein Bestandteil der Vorbereitung. Zwar sieht natürlich auch Müller den Aufbau von Grundlagen im konditionellen Bereich als wichtiges Element an, doch „da machen wir auch Einheiten, wo wir den Ball einsetzen können“, erinnert sich der Ex-Stürmer mit Grausen an seine eigene Karriere, in der diese eher moderneren Ausdauer-Elemente nicht unbedingt die Regel waren.

Autor: kub

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