Während die deutschen Handball-Hoffnungsträger schon seit Dienstag in Norwegen weilen, machte sich der Großteil der Anhängerschaft heute auf den Weg zur Europameisterschaft. Das wird auch den Mitarbeitern des Flughafens Düsseldorf bewusst, die angesichts der Mass… wie, man darf hier nicht lügen? Na gut, dann kommt jetzt halt nichts als die Wahrheit:

Tagebuch von der Handball-EM

Tag 1, Mittwoch, 16. Januar

16. Januar 2008, 19:14 Uhr

Während die deutschen Handball-Hoffnungsträger schon seit Dienstag in Norwegen weilen, machte sich der Großteil der Anhängerschaft heute auf den Weg zur Europameisterschaft. Das wird auch den Mitarbeitern des Flughafens Düsseldorf bewusst, die angesichts der Mass… wie, man darf hier nicht lügen? Na gut, dann kommt jetzt halt nichts als die Wahrheit:

Fans gab es weder auf dem Weg nach Amsterdam zu sehen, noch auf dem nächsten Flug nach Bergen. Dafür aber jede Menge Journalisten. Logisch, dass sich die Kollegen vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen in der Business Class fläzen – irgendwo müssen die GEZ-Gebühren ja hin…

Und irgendwo müssen auch die Wassermassen landen, die Bergen zur regenreichsten Großstadt Europas machen. Gefühlte 90 Prozent des Niederschlags schaffen es auf meinen Kopf. Das erste Bild der alten Hanse-Stadt ist trotzdem positiv, auch wenn von Handball-Begeisterung keine Rede sein kann.

Dafür aber von Preiswucher: Eine Pizza kostet schlappe 30 Euro, die Dose Cola gibt’s für lässige fünf Euro. Das fällt selbst dann noch auf, wenn man angesichts der Norwegischen Kronen kaum mit dem Umrechnen hinterherkommt. Da kann es nur von Vorteil sein, dass die Gäste des größten Hotels am Platz ein Neues Testament in ihrem Zimmer vorfinden. So lange sich Markus Baur und Co. morgen nicht von den Weißrussen abzocken lassen, soll es uns recht sein…

Bis morgen,
Kai Griepenkerl

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