Dem Schock folgte die Erleichterung. Denn als bekannt wurde, Oberhausens Kapitän Benjamin Reichert muss nun doch am Knie operiert werden, wurde schon gerechnet, wie man den Spielführer bis zum Auftakt am 16. Februar gegen Bremen II fit bekommt. Nach der OP am Mittwoch, bei der ein Meniskußeinriss behoben und ein Außenmeniskus geglättet wurde, sieht die Welt aber schon wieder freundlicher aus.

RWO: B. Reichert hat das erste Match fest im Blick

Kein "Negativpunkt" bei Schäper

cb
16. Januar 2008, 09:12 Uhr

Dem Schock folgte die Erleichterung. Denn als bekannt wurde, Oberhausens Kapitän Benjamin Reichert muss nun doch am Knie operiert werden, wurde schon gerechnet, wie man den Spielführer bis zum Auftakt am 16. Februar gegen Bremen II fit bekommt. Nach der OP am Mittwoch, bei der ein Meniskußeinriss behoben und ein Außenmeniskus geglättet wurde, sieht die Welt aber schon wieder freundlicher aus.

Der Kapitän berichtet: "Die Operation erfolgte ambulant, mir wurde gesagt, alles lief glatt. Das Knie ist auch kaum geschwollen, das sieht gut aus. Ich mache mir auch keinen Kopf, denn ich hatte schon viel schlimmere Blessuren. Das Match gegen Bremen ist auf alle Fälle machbar." Speziell, wenn die Reha, die am Montag beginnt, auch ohne Probleme läuft. Reichert: "Bei perfekter Heilung dauert es drei Wochen, wenn es schlecht läuft, muss ich sechs Wochen aussetzen." Momentan sieht es nach höchstens einem Monat Auszeit aus. Gut, dass der eigentlich unersetzbare Reichert in den Ferien in St. Anton wie sein Bruder Tim und Musa Celik auf das Skifahren verzichtet hat. "Dennoch hatten wir sehr viel Spaß, es waren fast 20 Mann mit."

Nicht ganz so lustig ist die Tatsache, dass Reicherts Fall nicht die erste Knieverletzung der Kleeblätter in dieser Saison war, die erst im zweiten Anlauf aufgedeckt wurde. Daher erklärt auch das RWO-Urgestein: "Das ist sicher etwas unglücklich gelaufen. Ärgerlich, weil ich so das Trainingslager verpasse. Im letzten Jahr war das klasse, wir hatten als Mannschaft eine tolle Zeit."

Denn die Beschwerden hatte Reichert schon in den letzten Begegnungen im Jahr 2007, erst jetzt erfolgte der Eingriff. Oberhausens Masseur Andreas Münker klärt auf: "Die Kernspinaufnahmen sind immer zu 70 bis 75 Prozent aussagekräftig. Und der Trend geht dahin, nicht immer gleich in das Knie zu schauen, denn jeder Eingriff ist eben auch ein Eingriff." Coach Hans-Günter Bruns zu der Thematik: "So etwas ist unnötig, wir werden das sicher ansprechen. Wenn wieder etwas mit dem Knie ist, wird wohl gleich reingeschaut."

Zurück zum Sport, hier soll noch ein Neuzugang verpflichtet werden, ein Thema könnte schnell Tobias Schäper werden. Reichert würde es begrüßen: "Das wäre super, Tobi ist ein guter Fußballer und ein super Typ. Bei ihm gäbe es keinen Negativpunkt, da er auch noch vielseitig einsetzbar ist."

Autor: cb

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