Am Freitag stand Georg Kreß erstmals wieder als Verantwortlicher auf dem Trainingsplatz. Der Grund: Chef-Coach Wolfgang Jerat lag mit einer Migräne flach. Kreß nutzte die

WSV Borussia: Kreß zieht positive Start-Bilanz

"Schreibtisch ist leer"

gri
08. Dezember 2007, 21:22 Uhr

Am Freitag stand Georg Kreß erstmals wieder als Verantwortlicher auf dem Trainingsplatz. Der Grund: Chef-Coach Wolfgang Jerat lag mit einer Migräne flach. Kreß nutzte die "nette Abwechslung für mich", um der Mannschaft vor dem Duell mit Rot-Weiß Oberhausen ins Gewissen zu reden. Schließlich würde man mit einem Sieg gegen RWO auf einem Aufstiegsplatz überwintern. "Das ist unser Wunsch, denn dann wird es über Weihnachten noch ein bisschen angenehmer", legt sich Kreß fest.

Die ersten Wochen nach seiner Rückkehr bewertet der Funktionär durchweg positiv, auch wenn sich das Gerücht um Ambitionen auf den Trainer-Stuhl hartnäckig hält. "Ich bin wieder angekommen, bin auch relativ nah dran am Team", bilanziert der Ex-Wattenscheider. Sein Zusatz: "Die administrative Tätigkeit ist nichts komplett neues für mich. Ich kann mir das durchaus für die nächsten zwei, drei Jahre vorstellen – auch wenn ich in erster Linie Fußball-Lehrer bin."

Quasi als erste Amtshandlung wurde der Vorbereitungs-Kalender festgezurrt. Neben den Auswärts-Schmankerln gegen die Bundesligisten VfL Bochum und MSV Duisburg gibt es eine Änderung: Da Preußen Münster aufgrund einer Pokal-Begegnung absagen musste, wurde Westfalia Rhynern als Test-Gegner gebucht. "Mein Schreibtisch ist jetzt relativ leer", freut sich der Manager über die Aufgaben-Abarbeitung.

Denn nun kann er sich ganz auf eine seiner Haupt-Aufgaben konzentrieren: die Verpflichtung von Neuzugängen. Zwar betont Kreß: "Ich glaube nicht, dass wir noch etwas machen." Allerdings ist es ein offenes Geheimnis, dass man ein Auge auf Jenas Defensiv-Allrounder Victor-Hugo Lorenzón gerichtet hat (RS berichtete exklusiv).

Autor: gri

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