Hindernisse sind für Autofahrer grundsätzlich ein Ärgernis. Aber die Verkehrs-Engpässe gibt es nicht nuf auf Asphalt, sondern auch im Fußball-Bereich.

Recklinghausen: Für Fack ist das Jahr gelaufen

Parole: "Durchhangeln!"

tt
01. Dezember 2007, 08:44 Uhr

Hindernisse sind für Autofahrer grundsätzlich ein Ärgernis. Aber die Verkehrs-Engpässe gibt es nicht nuf auf Asphalt, sondern auch im Fußball-Bereich. "Wir haben viele Baustellen zu bearbeiten", sagt Wolfgang Erdbrügge, Sportlicher Leiter des FC 96 Recklinghausen und ergänzt: "Deswegen wäre es gut, wenn wir uns bis zum Jahreswechsel irgendwie durchhangeln und vielleicht den einen oder anderen Zähler dazupacken könnten."

Das Programm hat es dabei in sich: Die Gelb-Grünen treffen noch auf Paderborn, Hüls und Rhynern. "Alles dicke Brocken", findet Erdbrügge, "aber manchmal geht ja trotz einiger Aufstellungs-Sorgen gerade in solchen Partien was."

Torjäger Lars Fack fällt mit seinen Leisten-Problemen bis zum Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde aus. Keeper Mike Maceri musste sich wegen Nasenbeinbruch und Fraktur der Nasenscheide-Wand operieren lassen, die etatmäßige "Nummer eins" Christian Ovelhey steht monatelang wegen eines Kreuzbandrisses nicht zur Verfügung. Hinzu kommt der zeitliche Engpass bei Andreas Wawrzak. "Er arbeitet, um sein Studium zu finanzieren. Dabei ist Andy stark eingespannt, das war vorher noch nicht so. Deswegen ist kaum noch Training möglich."

Der Funktionär untermauert: "Der Verein hat gewisse Ansprüche, ohne Trainings-Arbeit sind die nun Mal nicht zu verwirklichen. In der Spielpause wird man sicherlich ein Gespräch führen müssen." Unterdessen gestalten sich die Bemühungen, einen neuen Schlussmann zu engagieren, positiv. Erdrbrügge: "Der Wechsel von Hassels Savas Karabulut ist zu 95 Prozent klar, allerdings wird eine Ablösesumme fällig."

Autor: tt

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren