Vermeintlich leichtes Spiel hat der TV Jahn Hiesfeld am 14. Bezirksligaspieltag. Die „Veilchen“ erwarten das noch punktlose Tabellenschlusslicht vom SV Bottrop 1911, und würden mit drei Punkten weiter zum Spitzentrio, hinter den beiden Teams aus Wesel gehören. Der PSV Wesel möchte im schweren Auswärtsspiel bei den fünftplatzieren Sportfreunden aus Königshardt die Tabellführung verteidigen, die ihnen die Weseler Zebras mit einem Heimsieg gegen den SV Bislich streitig machen können.

Bezirksliga 9 NR, 14. Spieltag: Expertentipp von Kutlay Yergök (Mannschaftskapitän Ditib Barisspor Bottrop)

"Wir haben richtig viel Spaß"

16. November 2007, 17:48 Uhr

Vermeintlich leichtes Spiel hat der TV Jahn Hiesfeld am 14. Bezirksligaspieltag. Die „Veilchen“ erwarten das noch punktlose Tabellenschlusslicht vom SV Bottrop 1911, und würden mit drei Punkten weiter zum Spitzentrio, hinter den beiden Teams aus Wesel gehören. Der PSV Wesel möchte im schweren Auswärtsspiel bei den fünftplatzieren Sportfreunden aus Königshardt die Tabellführung verteidigen, die ihnen die Weseler Zebras mit einem Heimsieg gegen den SV Bislich streitig machen können.

Außerdem kommt es zum Derby zwischen VFB Bottrop und Ditib Barisspor Bottrop. Beide Clubs haben sich kurz vor der Winterpause im oberen Drittel der Tabelle eingefunden und spielen eher fürs Prestige als für den Aufstieg oder gegen den Abstieg.

Der selbstbewusste Aufsteiger von Barisspor muss am Wochenende allerdings ohne seinen Coach Sadettin Senyüz auskommen, der aus persönlichen Gründen verhindert ist. Vertreten wird er von Mannschaftskapitän Kutlay Yergök, der nie an der Stärke seines Teams gezweifelt hat: „Wir wussten schon vor der Saison, dass wir mit den Abstieg nichts zu tun haben werden.“

Das liegt vor allem an der starken Offensive der Bottroper, die mit 41 erzielten Treffern die zweitbeste der Liga ist. Die Tatsache, dass Ditib Barisspor „nur“ auf dem vierten Tabellenplatz steht, liegt wohl an der eher durchwachsenen Defensivarbeit des Aufsteigers. „Der Großteil unserer Verteidiger haben eine ganz andere Position gelernt. Aber langsam werden wir routinierter und bekommen dadurch mehr Stabilität im eigenen Sechzehner“, bemerkt Yergök.

Bemerkenswert ist vor allem, dass Yergöks Fußballverein erst vor sieben Jahren ins Leben gerufen worden ist und schon jetzt den Aufstiegskandidaten in der Bezirksliga Paroli bietet. Trotzdem bleiben die Ziele bescheiden: „Wir fühlen uns einfach wohl und haben richtig viel Spaß. Der Verein muss erst noch wachsen und ist vielleicht, auch finanziell, noch nicht in der Lage den Aufstieg in die Landesliga zu stemmen.“

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