Ausgerechnet im verflixten siebten Jahr hat es Thomas Zdebel erwischt. Genauso lange nämlich liegt sein letzter Muskelfaserriss zurück, bis sich der Routinier ausgerechnet in der Anfangsphase des Spiels gegen Bayern München beim Stande von 1:0 diese Verletzung zuzog. Zdebel schmunzelnd: „Jetzt kommt der von Journalisten so beliebte Spruch, dass der Muskel zugemacht hat. Aber so war es und der Muskel ist gerissen.“ Mit Akribie hat er sich in den letzten Wochen zurückgekämpft, hat den Anordnungen der medizinischen Abteilung Folge geleistet, um schnell zurückzukehren.

Thomas Zdebel kämpft sich nach Muskelfaserriss zurück

„Kollers Ansprache hat gefruchtet“

15. November 2007, 21:29 Uhr

Ausgerechnet im verflixten siebten Jahr hat es Thomas Zdebel erwischt. Genauso lange nämlich liegt sein letzter Muskelfaserriss zurück, bis sich der Routinier ausgerechnet in der Anfangsphase des Spiels gegen Bayern München beim Stande von 1:0 diese Verletzung zuzog. Zdebel schmunzelnd: „Jetzt kommt der von Journalisten so beliebte Spruch, dass der Muskel zugemacht hat. Aber so war es und der Muskel ist gerissen.“ Mit Akribie hat er sich in den letzten Wochen zurückgekämpft, hat den Anordnungen der medizinischen Abteilung Folge geleistet, um schnell zurückzukehren.

[box_rsprint]Zdebel: „Doch die Gesundheit kannst du nicht manipulieren. So eine Verletzung dauert nun einmal mindestens vier Wochen.“ So steht er heute nach fast vier Wochen erstmals wieder beim Mannschaftstraining auf dem Platz.

Zuletzt hat man ihn auf der Tribüne gesehen, wo er erleben konnte, wie seine Teamkollegen auf den Erfolgspfad zurückgekehrt sind. „Es gibt im Fußball manchmal recht einfache Erklärungen. Als erstes fällt mir spontan ein, dass es uns gelungen ist, gegen Wolfsburg und den MSV das erste Tor zu schießen. Das ist gerade in einer schwierigen Situation unheimlich wichtig. Das war ja schon in Aachen so, ohne den Platzverweis hätten wir dort auch gewonnen.“

Natürlich hat er auch mitbekommen, dass das verbale Miteinander auf dem Platz enorm verstärkt wurde: „Marcel Kollers Ansprache hat gefruchtet. Das war schon im Pokal zu spüren. Man tauscht sich viel mehr aus, das gilt auch für die Zeit außerhalb des Spiels. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.“

Der Kapitän möchte jetzt erst einmal den Anschluss schaffen, um vielleicht schon gegen Bielefeld dabei zu sein. Doch Zdebel minimiert übertriebene Erwartungen: „Ich muss sehen, wie es in den nächsten Tagen läuft. Ich will nichts überstürzen.“

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