Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit der 2. Runde im Pokal

Schalke: Einzelkritik gegen Frankfurt

Rafinha-Kunstschuss die Wende

hb
01. November 2007, 15:37 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit der 2. Runde im Pokal

Manuel Neuer (3+): Auch wenn die 96-Fans gerne eine nervöse Schalker Nummer eins gesehen hätten, Neuer tat ihnen den Gefallen nicht. Die Parade gegen Hankes Kopfball (104.) war seine beste Rettungstat.
Rafinha (3+): Sorgte mit seinem Kunstschuss für die Wende zum Guten. Verdiente sich den Torerfolg mit einer wieder einmal höchst engagierten Vorstellung.
Marcelo Bordon (4): Ermöglichte Huszti nach einem Ballverlust an Rosenthal die erste Chance für die Gäste. Schade aber, dass Huszti in der 79. Minute seinen Kopfball von der Linie beförderte.
Mladen Krstajic (4): Ein Fehlpass jagte den nächsten. Nur gut, dass selbst eine Herzschlag-Rückgabe auf Neuer (28.) keine Auswirkungen hatte. Fing sich nachher, doch bis dahin hätte schon etwas passieren können.
Christian Pander (4): In dieser zähen Partie wäre gerade etwas mit Standards gegangen, doch diese waren zu ungenau. Nach 90 Minuten platt.
Carlos Grossmüller (3-): Der einzige Schalker, der so etwas wie Kreativität zeigte. Übertrieb es in zwei entscheidenden Situationen mit der Fummelei, als Kuranyi zwei Mal völlig freistehend nur auf seinen Querpass wartete.
Fabian Ernst (4): Scheint momentan in einem kleinen Loch zu stecken. Nach der guten Vorstellung in London nun zwei Mal schwach. Die körperliche Präsenz, die ihn sonst auszeichnet, war nicht zu sehen.
Jermaine Jones (2): Welch ein Sprint in der 119. Minute, als er noch uneigennützig Kuranyi das so ersehnte Tor gönnte. Auch im linken Mittelfeld mit einer zufrieden stellenden Leistung. Dynamisch, oft am Ball, mit Zug zum Tor.
Ivan Rakitic (5): Musste unmittelbar nach seinem misslungenen 1:1-Dribbling vom Feld (55.). Konnte bis zu diesem Zeitpunkt in keiner Situation seine Aufstellung rechtfertigen.
Gerald Asamoah (4): Der ungekrönte Abseitskönig! Lief immer wieder in den Rücken der Gäste-Deckung, und der Linienrichter hob den Arm wie auf Bestellung.
Kevin Kuranyi (4+): Brauchte fast bis zur letzten Sekunde, um endlich zum befreienden Torerfolg zu kommen. Kurz zuvor parierte Enke seinen Flachschuss noch glänzend mit dem Fuß, doch beim 2:0 war auch er geschlagen.
Peter Lövenkrands (3-): Musste nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung das 1:0 machen. Enke lag schon geschlagen auf dem Boden, doch "Pistol-Pete" schaffte es den 96-Keeper noch anzuschießen. Diesmal immerhin nicht so teilnahmslos wie sonst so oft.
Heiko Westermann (3+): Fügte sich gleich mit einem feinen Pass auf Grossmüller, den der nicht zum möglichen 1:0 nutzte, ein.

Autor: hb

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