Das vorgezogene Meisterschaftsspiel zwischen dem Tabellen-Zweiten FC Brünninghausen und dem Drittletzten Kirchhörder SC gewann der haushohe Favorit aus Brünninghausen nach einer enttäuschenden Begegnung nur knapp mit 1:0. Dabei wurde man allerdings das Gefühl nicht los, dass den Spielern des FCB noch die Festlichkeiten des Vorabends rund um die offizielle Eröffnung des neuen Vereinsheims in den Knochen steckten.

Bezirksliga 15: Mannschaft tauft neues Vereinsheim mit einem "Dreier"

FC Brünninghausen quält sich zu 1:0-Heimsieg

nh
27. Oktober 2007, 21:02 Uhr

Das vorgezogene Meisterschaftsspiel zwischen dem Tabellen-Zweiten FC Brünninghausen und dem Drittletzten Kirchhörder SC gewann der haushohe Favorit aus Brünninghausen nach einer enttäuschenden Begegnung nur knapp mit 1:0. Dabei wurde man allerdings das Gefühl nicht los, dass den Spielern des FCB noch die Festlichkeiten des Vorabends rund um die offizielle Eröffnung des neuen Vereinsheims in den Knochen steckten.

So prunkvoll das neue Herz der Sportanlage "Am Hombruchsfeld" auch geworden ist: die Elf von Markus Laußmann konnte zu keiner Phase der Partie ähnlichen Glanz versprühen wie die neue Heimstätte. Ganz im Gegenteil: Der Gast aus Kirchhörde war mindestens gleichwertig, hatte über die gesamte Spielzeit gesehen sogar die klareren Einschussmöglichkeiten. Eine mögliche Führung für den Gast vergab allerdings Sascha Rosengarth in der 37. Spielminute leichtfertig. Sein Sturmpartner Dennis Müller brachte ihn mit einem feinen Pass in aussichtsreiche Schussposition, doch Rosengarths Lupfer verfehlte das gegnerische Gehäuse deutlich.

Aber auch diese hochkarätige Gelegenheit für die Kirchhörder vermochte die Hausherren nicht zum Leben zu erwecken und so viel das 1:0 durch den eigentlichen Gewinner des Tages, Sascha Panzov, praktisch aus heiterem Himmel. Von drei Gegenspielern umringt zog Panzov aus rund 20 Metern einfach mal ab und der Ball fand prompt den Weg ins untere rechte Eck (43.). Zuletzt unter Laußmann nur zweite Wahl, konnte Panzov sich mit dem spielentscheidenden Treffer wieder für die Stammelf empfehlen.

Personaldiskussionen wollte der erfahrene Stürmer anschließend jedoch keine anschieben. „Klar bin ich mit meiner Situation nicht zufrieden und der Treffer freut mich auch für mich, aber wichtiger ist, dass wir nach der Niederlage letzte Woche jetzt wieder einen ‚Dreier’ einfahren konnten.“

Dass es bei diesem Sieg blieb, lag auch an den beschränkten Möglichkeiten des Tabellen-Sechzehnten. Ein besseres Team als die Mannschaft aus dem Dortmunder Süden hätte den Brünninghausern sicher ihre erste Heimniederlage seit mehr als zwei Jahren beigebracht. Das sah auch Gäste-Coach Olaf Muschal ganz ähnlich: „In der zweiten Halbzeit haben wir praktisch nur auf deren Tor gespielt und ein Punkt wäre mindestens verdient gewesen“, trauerte er der guten Gelegenheit für seine Elf, die Abstiegsränge zu verlassen, merklich nach.

Gewohnt humorvoll kommentierte dagegen Markus Laußmann die Vorstellung seiner Elf: „Das war ein richtig schlechtes Bezirksligaspiel. Zwar habe ich meinen Jungs gestern gesagt, dass unbedingt drei Punkte hermüssen – und zwar egal wie, doch dass sie meine Vorgabe derartig ernst nehmen würde, habe ich nicht erwartet“, sorgte Laußmann zumindest für ein verbales Highlight nach den an sportlichen Höhepunkten armen neunzig Minuten.

Autor: nh

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