Bitter für Jens Lehmann. Trotz ausgestandener Verletzung und seiner starken Leistung im Länderspiel in Irland (0:0) steht der Deutsche nicht im Kader seines Klubs FC Arsenal für das Ligaspiel am Samstag gegen die Bolton Wanderers. Teammanager Arsene Wenger entschied sich für den Spanier Manuel Almunia als Stammkeeper und gab sogar dem Polen Lukasz Fabianski als Ersatzkeeper den Vorzug vor Lehmann.

Schock für Lehmann - Wenger setzt auf Almunia

"Er ist sehr enttäuscht"

sid
19. Oktober 2007, 16:50 Uhr

Bitter für Jens Lehmann. Trotz ausgestandener Verletzung und seiner starken Leistung im Länderspiel in Irland (0:0) steht der Deutsche nicht im Kader seines Klubs FC Arsenal für das Ligaspiel am Samstag gegen die Bolton Wanderers. Teammanager Arsene Wenger entschied sich für den Spanier Manuel Almunia als Stammkeeper und gab sogar dem Polen Lukasz Fabianski als Ersatzkeeper den Vorzug vor Lehmann.

"Er ist sehr enttäuscht, aber wir haben einen großen Kampf um die Plätze", sagte Wenger auf einer Pressekonferenz: "Jens ist ein Weltklasse-Torhüter, aber ich habe mich für die Kontinuität entschieden. Wir haben drei Weltklasse-Torhüter, aber nur einer von ihnen kann spielen."

In Richtung Lehmann ergänzte Wenger: "Er ist intelligent und weiß, was er zu tun hat." Ob er damit im sportlichen Verhalten eine bestimmte Reaktion des 37-Jährigen herausfordern oder ihn zu einem Vereinswechsel animieren wollte, erklärte Wenger nicht.

Der für die Partie gegen Tschechien am Mittwoch gesperrte Lehmann war extra schon am Montag zu seinem Klub zurückgekehrt, um sich im Kampf um seinen Stammplatz empfehlen zu können. Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hatten zuletzt angekündigt, dass im Winter Gesprächsbedarf bestünde, falls Lehmann bis dahin seinen Stammplatz nicht zurückerobert haben sollte. Lehmann selbst hatte dagegen bisher einen Vereinswechsel im Winter ausgeschlossen.

Autor: sid

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