Bastian Schweinsteiger wird Bundestrainer Joachim Löw für das EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/live im ZDF) in München gegen Tschechien  wieder zur Verfügung stehen. Der Mittelfeldspieler von Bayern München konnte trotz seiner Platzwunde am Kopf bereits wieder mit der Mannschaft trainieren.

Schweinsteiger trotz Platzwunde wieder im Training

Jens Lehmann reist vorzeitig ab

sid
15. Oktober 2007, 13:41 Uhr

Bastian Schweinsteiger wird Bundestrainer Joachim Löw für das EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/live im ZDF) in München gegen Tschechien wieder zur Verfügung stehen. Der Mittelfeldspieler von Bayern München konnte trotz seiner Platzwunde am Kopf bereits wieder mit der Mannschaft trainieren.

"Er kann fast schon wieder alles mitmachen und wird am Mittwoch spielen können. Seine Wunde verheilt gut", sagte Löw am Montag und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: "Er soll sich nur bei Kopfbällen noch etwas zurückhalten, aber das ist nicht so schwierig für ihn, weil er da meistens ohnehin nicht an den Ball kommt." Schweinsteiger hatte sich beim 0:0 in Irland eine Platzwunde an der Stirn zugezogen und musste deshalb genäht werden.

Auch sonst hat Löw vor dem Tschechien-Spiel keine weiteren personellen Ausfälle zu verkraften. Lediglich Torwart Jens Lehmann wird wegen seiner Gelbsperre in München fehlen. Der 37-Jährige flog deshalb am Montag bereits wieder nach London zurück, um bei seinem Verein FC Arsenal ab Dienstag wieder trainieren zu können.

"Es ist in seiner Situation ein Vorteil für ihn, wenn er die ganze Woche bei Arsenal trainiert", sagte Löw, nachdem Lehmann auch bedingt durch eine Verletzung zuletzt seinen Stammplatz bei den "Gunners" an den Spanier Manuel Almunia verloren hatte. Lehmann ging nach seiner starken Leistung in Dublin erneut davon aus, dass er bald bei Arsenal wieder spielen wird. Auch Löw hofft, "dass Arsenal gesehen hat, wie stark Jens in Irland gehalten hat."

Für Lehmann wird Timo Hildebrand gegen die Tschechen im Tor stehen. Zudem legte sich Löw darauf fest, dass Lukas Podolski von Beginn an stürmen wird. Weitere Überlegungen in punkto Aufstellung wollte der Bundestrainer nicht preisgeben: "Wir wollen die zwei Tage bis zum Spiel noch abwarten."

Autor: sid

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