Auch beim Match in Willstätt-Ortenau stand Sven Hertzberg vom Bergischen HC nicht auf dem Spielberichtsbogen. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, schließlich konnte der Rückraum-Akteur seit seinem Wechsel von der HSG Düsseldorf im Sommer 2006 noch keine Partie für seinen Club bestreiten. Ein Knorpelschaden legte den 27-Jährigen langfristig auf Eis. Nun fühlt er sich wieder fit. Doch Trainer Norbert Gregorz wehrt die drängenden Fragen nach einem Comeback-Termin ab. „Der Junge hat 16 Monate lang nicht gespielt, warum soll ich ihn dann in ganz großen Druck-Situationen ins Feuer werfen?“, fragt der Coach, der seinen Hoffnungsträger nicht frühzeitig verheizen will.

Bergischer HC: Hertzberg-Comeback weiter ungewiss

Gregorz: „Warum soll ich ihn ins Feuer werfen?“

12. Oktober 2007, 09:25 Uhr

Auch beim Match in Willstätt-Ortenau stand Sven Hertzberg vom Bergischen HC nicht auf dem Spielberichtsbogen. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, schließlich konnte der Rückraum-Akteur seit seinem Wechsel von der HSG Düsseldorf im Sommer 2006 noch keine Partie für seinen Club bestreiten. Ein Knorpelschaden legte den 27-Jährigen langfristig auf Eis. Nun fühlt er sich wieder fit. Doch Trainer Norbert Gregorz wehrt die drängenden Fragen nach einem Comeback-Termin ab. „Der Junge hat 16 Monate lang nicht gespielt, warum soll ich ihn dann in ganz großen Druck-Situationen ins Feuer werfen?“, fragt der Coach, der seinen Hoffnungsträger nicht frühzeitig verheizen will.

Der ganz behutsame Aufbau ist auch dank der Leistungen von Elvir Selmanovic und Sebastian Aschenbroich möglich. „Es läuft gut, daher muss man nicht zwingend etwas ändern“, betont Gregorz. Allzu lange wird aber auch er nicht mehr warten, bis er Hertzberg endlich aufs Feld lässt. Womöglich ist es schon am kommenden Sonntag (17 Uhr) gegen die HSG Gensungen/Felsberg soweit. Der Gegner ist durchaus schlagbar, bei einem deutlichen Vorsprung wären ein paar Einsatz-Minuten für den gebürtigen Solinger kein unrealistisches Szenario. Doch der Linien-Chef will sich noch nicht in die Karten schauen lassen: „Wir geben Sven alle Zeit, um allmählich zurückzukommen. Bei uns wird nichts überstürzt.“

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