Diesen Tag wird er wohl nicht mehr vergessen: Issa Issa gelang am Mittwochabend ein persönliches Torfestival.

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Issa Issa entscheidet Wuppertaler Derby im Alleingang

Krystian Wozniak
23. März 2018, 10:25 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Diesen Tag wird er wohl nicht mehr vergessen: Issa Issa gelang am Mittwochabend ein persönliches Torfestival.

Beim 10:2-Kantersieg des ASV Wuppertal im Derby gegen Grün-Weiß Wuppertal erzielte Issa Issa sieben Tore und besorgte den Erfolg für den Tabellen-Dritten über das Schlusslicht der Liga fast im Alleingang. "Das war schon der Wahnsinn. Ich spiele solange Fußball, aber sieben Tore in einem Spiel? Da kann ich mich wirklich nicht dran erinnern. Das habe ich noch nicht geschafft", sagt Issa.

Der 34-Jährige befindet sich mit dem ASV mitten im Aufstiegskampf. Trotz des großen Umbruchs im Winter wollen die Wuppertaler ihre Ziele nicht zurückschrauben und schielen in Richtung Platz zwei. Dieser würde zur Aufstiegsrelegation zur Landesliga berechtigen. "Ich glaube, dass Frohnhausen und Union Velbert unsere größten Konkurrenten sind. Wir haben jetzt viele Englische Wochen vor uns und eine harte Zeit. Wir müssen jetzt beißen und Vollgas geben. Nur dann können wir uns belohnen", betont der ehemalige Spieler des KFC Uerdingen und Borussia Dortmund, der seit Oktober 2016 für den ASV Wuppertal auf Torejagd geht.

Issa Issas Zukunft ist noch ungewiss

Ob Landes- oder Bezirksliga, in welcher Spielklasse der ASV Wuppertal in der kommenden Saison antreten wird, steht noch nicht fest. Dasselbe gilt auch für ASV-Torjäger Issa Issa. Der in Essen wohnhafte offensive Mittelfeldspieler, der mittlerweile bei 26 Saisontreffern angelangt ist - nur VfB Frohnhausens Kevin Zamkiewicz (28) ist noch erfolgreicher - lässt seine Zukunft offen. "Die ASV-Verantwortlichen wissen, dass ich mit anderen Vereinen spreche. Da spiele ich natürlich mit offenen Karten. Die Tendenz geht dahin, dass ich Wuppertal-Barmen im Sommer verlassen werde. Ich höre mir alles an und schaue, was am Ende das Beste für mich ist", erklärt der Familienvater.

Autor: Krystian Wozniak

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