Beim Blick auf die letzte Spielzeit kann den Fortuna-Fans vor dem Gegner am Samstag (14 Uhr, LTU-arena) Angst und Bange werden. Zwei Mal ließ sich die Truppe von Trainer Uwe Weidemann von RW Ahlen abfertigen (0:3, 1:4), hatte in keiner Partie wirklich eine Chance. Doch nun sind die Karten neu gemischt worden. Neben dem komplett umformierten Kader der Landeshauptstädter sind auch die zahlreichen gerissenen Negativ-Serien ein Iniz dafür, dass sich vieles verändert hat.

Düsseldorf: Hergesell über letzte Ahlen-Pleiten

"Schlechte Erlebnisse kippen"

kru
05. Oktober 2007, 20:12 Uhr

Beim Blick auf die letzte Spielzeit kann den Fortuna-Fans vor dem Gegner am Samstag (14 Uhr, LTU-arena) Angst und Bange werden. Zwei Mal ließ sich die Truppe von Trainer Uwe Weidemann von RW Ahlen abfertigen (0:3, 1:4), hatte in keiner Partie wirklich eine Chance. Doch nun sind die Karten neu gemischt worden. Neben dem komplett umformierten Kader der Landeshauptstädter sind auch die zahlreichen gerissenen Negativ-Serien ein Iniz dafür, dass sich vieles verändert hat.

"Es wäre schön, wenn wir diese schlechten Erlebnisse wieder kippen könnten", nickt Linksverteidiger Fabian Hergesell. Immerhin konnte sich die Truppe beim gestrigen Pokalerfolg über Viktoria Goch ein wenig Selbstvertrauen holen. "Es war wichtig, dass wir eine Runde weitergekommen sind", betont Hergesell, dessen Blick danach direkt auf das Match gegen Ahlen gerichtet war: "Jetzt beschäftige ich mit unserem nächsten Gegner. Zuvor habe ich das noch gar nicht getan, deshalb kann ich gar nicht viel über die Mannschaft sagen." Sein Zusatz: "Mit Sven Schaffrath habe ich noch bei Leverkusen zusammengekickt. Mit ihm komme ich sehr gut klar, auch wenn wir nicht mehr in Kontakt stehen."

Fest steht, am Samstag werden sie sich wiedersehen. Und dann beide in verschiedenen Trikots. "Ich habe meinen Wechsel auf keinen Fall bereut. Ich hatte mir natürlich erhofft, noch schneller Stammspieler zu werden, aber ich habe ja jetzt im Endeffekt schon die meisten Partien mitgemacht", grübelt der ehemalige Bayer-Kicker. "Es ist für mich persönlich auch ein bisschen Glück, dass Henri Heeren sich schon ein paar Mal verletzt hat. Aber wir haben auch schon auf unterschiedlichen Position gespielt, das geht schon."

Zurzeit ist der Kapitän erneut außer Gefecht gesetzt, die linke Bahn ist also erneut frei für den Youngster, der sich mit seinen bisherigen Darbietungen ganz zufrieden zeigt: "Das ist schon in Ordnung. In der ein oder anderen Begegnung hätte ich vielleicht ein bisschen mehr nach vorne bringen können." Das erwartet sein Coach Uwe Weidemann wahrscheinlich gegen Ahlen von ihm, denn die Mannschaft von Trainer Christian Wück wird aller Voraussicht nach eher eine defensive Taktik wählen.

Düsseldorf: Gegner-Vorschau RW Ahlen Personelle Probleme

Bei Ahlens Trainer Christian Wück wird derzeit das eine oder andere Fragezeichen in seinem Kopf umher spuken. Denn ausgerechnet Abwehrchef Baldo Di Gregorio (Gelbsperre) und "Shooting-Star" Marcel Großkreutz (Verdacht auf Muskelfaserriss) fallen ihm gegen die Fortuna aus. Hinzu kommt Top-Torjäger Lars Toborg, der schon zuletzt gegen Oberhausen nicht auflaufen konnte und mit einer Zerrung im Adduktorenbereich auf der Kippe steht.

Sollte der Goalgetter ausfallen, bekommt Wück in der Offensive gewaltige Probleme. Lediglich Sebastian Schoof, der gegen RWO eine schwache Leistung zeigte, ist vom ersten Personal fit. Vor allem Toborg ist eine ganz wichtige Stütze, wie auch Wück betont: "Er fehlt uns nicht nur wegen seiner Tore, sondern auch wegen seiner Präsenz auf dem Platz." Sein Zusatz: "Mit 32 Jahren ist Lars einer der älteren Kicker in unserem jungen Team. Daher bringt er auch eine Menge Erfahrung mit."

Zu den Schwierigkeiten im Angriffsbereich kommen auch noch die Ausfälle von Daniel Thioune und Marinko Miletic, die noch einige Wochen passen müssen, zudem können Marco Kaminski, Oliver Glöden und Deniz Sahin gegen die Fortuna nicht auflaufen. Wück: "Aber wir jammern nicht und werden elf gesunde Spieler aufs Feld schicken."

Autor: kru

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