Bis auf den vorletzten Tabellenplatz ist der WSV Borussia II abgerutscht. Viel zu wenig für ein Team, für das es in den Vorjahren stetig nach oben ging. Die Konsequenz: Präsident Friedhelm Runge beauftragte den Sportlichen Leiter Achim Weber mit einer Situations-Analyse, die am Dienstag im Rahmen einer Krisen-Sitzung dargelegt wurde. Neben Runge und Weber befand sich das komplette Trainer-Team um Wolfgang Jerat, Joachim Hopp und Ayhan Tumani an einem Tisch.

WSV Borussia II: Tumani bleibt Trainer

"Keine Cottbuser Verhältnisse"

gri
28. September 2007, 12:42 Uhr

Bis auf den vorletzten Tabellenplatz ist der WSV Borussia II abgerutscht. Viel zu wenig für ein Team, für das es in den Vorjahren stetig nach oben ging. Die Konsequenz: Präsident Friedhelm Runge beauftragte den Sportlichen Leiter Achim Weber mit einer Situations-Analyse, die am Dienstag im Rahmen einer Krisen-Sitzung dargelegt wurde. Neben Runge und Weber befand sich das komplette Trainer-Team um Wolfgang Jerat, Joachim Hopp und Ayhan Tumani an einem Tisch.

"Wir haben besprochen, wie wir da unten rauskommen", berichtet Weber, der von einem "Maßnahmenkatalog" spricht. Der wichtigste Beschluss: Tumani darf sein Amt behalten. "Auf der einen Seite sehen wir seine fachliche Qualität, auf der anderen sprechen die Ergebnisse gegen ihn. Aber bei uns herrschen keine Cottbuser Verhältnisse", stellt der Funktionär klar. Trotzdem soll Tumani weitere Hilfestellungen erhalten. "Die sogenannten Führungsspieler sind gefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen", bemerkt Weber, der zusätzliche Gespräche ankündigt.

Auch mit WSV II-Geschäftsführer Olaf Weithe, der beruflich stark eingespannt ist. "Wir müssen von jedem mehr Engagement einfordern, und zwar ohne Kompromisse", betont Weber.

Autor: gri

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