Die Entwicklung der Westfalia aus Herne ist unverkennbar. Hätte die momentane sportliche Situation vor einigen Jahren noch ein reines Chaos ausgelöst, so bleiben jetzt nicht nur die Verantwortlichen ruhig. Denn der Club ist in der jüngeren Vergangenheit zusammengewachsen. Nicht nur die personellen Entscheidungen an der Spitze haben dazu beigetragen, sondern auch die Mannschaft um Trainer Frank Schulz.

Herne: Positive Entwicklung und Dank an die Fans

Mustrophs Versprechen für Fischer

tr
15. September 2007, 20:11 Uhr

Die Entwicklung der Westfalia aus Herne ist unverkennbar. Hätte die momentane sportliche Situation vor einigen Jahren noch ein reines Chaos ausgelöst, so bleiben jetzt nicht nur die Verantwortlichen ruhig. Denn der Club ist in der jüngeren Vergangenheit zusammengewachsen. Nicht nur die personellen Entscheidungen an der Spitze haben dazu beigetragen, sondern auch die Mannschaft um Trainer Frank Schulz. "Dafür, dass wir da unten drinstecken, ist es noch sehr gelassen um uns herum", weiß auch Mirko Mustroph das neue "Wir-Gefühl" am "Schloss Strünkede" zu schätzen.

"Das ist sehr positiv für uns. Die Anhänger und auch das gesamte Umfeld verhalten sich vorbildlich. Sie greifen weder uns noch unseren Trainer an."
Und diesen Vertrauensbeweis will der Abwehrrecke am heutigen Sonntag zurückzahlen. "Bis auf das Match in Wiedenbrück waren wir keinem Gegner richtig unterlegen", wird der ehemalige Erkenschwicker nicht müde, an die Stärken der Elf zu glauben.

"Ich habe mir sportlich natürlich etwas anderes von meinem Wechsel erhofft, aber da müssen wir nun gemeinsam durch. Jetzt sind die Älteren gefragt, denn den jungen Spielern kann man keinen Vorwurf machen." Mustrophs klare Ansage: "Die vermeintlichen Führungskräfte wie Charly Neumann, Arben Tahiri, Michael Baum oder ich müssen die Verantwortung übernehmen."
Die Schuldfrage will der Ex-Bochumer aber nicht stellen. "Das bringt doch nichts, jeder hat schon seinen Fehler dazu beigetragen. Wenn wir die abstellen, stellt sich auch der Erfolg ein. Spielerisch muss sich nicht viel ändern, denn wir können mithalten." Sein Wunsch: "Wenn wir mal in Führung gehen würden, fällt vieles einfach leichter."

Doch mit dem FCE Rheine kommt ein mehr als unangenehmer Kontrahent auf die Westfalia zu. "Rheine ist besonders in der Offensive sehr gut besetzt", richtet sich Mustroph auf einen arbeitsreichen Nachmittag ein. Doch er freut sich auch auf ein Wiedersehen mit FCE-Goalgetter Marcus Fischer. "Wir kennen uns noch aus unserer Zeit beim VfL Bochum. Er hat damals nicht umsonst in der Bundesliga ausgeholfen", hat Mustroph vor dem "Brecher" Respekt, schiebt aber deutlich hinterher: "Unser Coach hat sich noch nicht geäußert, wer gegen ihn spielen wird. Aber ich kann ihm jetzt schon einmal versprechen, dass er es nicht leicht haben wird. Denn wir brauchen die drei Punkte und werden sie uns auch holen." Die Fans würden sich am meisten freuen...

Autor: tr

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