U19-Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund trifft am kommenden Sonntag auf die abstiegsgefährdeten Junioren von Rot-Weiß Oberhausen.

BVB U19

Meisterschaft kann gegen RWO eingetütet werden

Philip Ronden
26. April 2017, 08:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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U19-Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund trifft am kommenden Sonntag auf die abstiegsgefährdeten Junioren von Rot-Weiß Oberhausen.

Ein bisschen haderte man in Dortmund dann doch mit dem 2:2-Unentschieden gegen die U19 des Wuppertaler SV am letzten Sonntag. "Wir haben einfach verpasst, entscheidend in Führung zu gehen. Aus diesem Grund konnte Wuppertal dann noch zum Ausgleich kommen," bedauert Benjamin Hoffman, U19-Trainer des BVB, die verpasste Chance, mit einem eigenen Dreier einen großen Schritt Richtung Bundesliga-West-Titel und Meisterschaftsendrunde zu machen.

Einer konsequenteren Chancenverwertung bedarf es, um die nächste Aufgabe gegen die U19 von Rot-Weiß Oberhausen mit drei Punkten zu meistern. Die Situation hat sich für den BVB nicht verschlechtert. Im Gegenteil. Gewinnt man, ist man sicher in der Meisterschaftsendrunde dabei. Auch die Qualifikation für den Junioren-DFB-Pokal hätte die Borussia mit drei Punkten sicher. "Ich sehe das als doppelten Anreiz für meine Mannschaft. Wir können an diesem Wochenende unser Minimalziel erreichen," weiß Hoffmann. Spielen die Junioren-Teams von Schalke und Leverkusen im direkten Duell Unentschieden und der BVB gewinnt, wären die Schwarz-Gelben sogar schon Meister.

Den Gegner aus Oberhausen schätzt Hoffmann ähnlich ein wie die Bergischen: "RWO ist eine ähnliche Kämpfertruppe wie Wuppertal. Die Partien gegen die vermeintlich einfachen Gegner haben uns aber immer wieder vor Probleme gestellt," schätzt Hoffmann die Aufgabe gegen RWO ein. "Wir müssen bereit sein, in die Zweikämpfe zu gehen, die Wege zu machen und vor allem defensiv zu denken. Das wird entscheidend sein," fordert Hoffmann.

Personell hat sich bei den BVB-Talenten wenig geändert. Der gegen Wuppertal wieder in die Startelf zurückgekehrte Dzenis Burnic ist nach seiner vierwöchigen Verletzungspause noch nicht bei 100 Prozent. "Er wird aber auch gegen RWO seine Minuten bekommen," versichert Hoffmann. Angreifer Hüseyin Bulut befindet sich nach seiner Verletzung ebenfalls erst wieder im Aufbautraining, wird aber voraussichtlich ebenfalls im Kader gegen RWO stehen.

Autor: Philip Ronden

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