Am Samstag spielt der BVB in der Bundesliga zuhause gegen den VfL Wolfsburg.

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Südtribüne gesperrt - Schmelzer tut es leid für "Kuba"

Christian Brausch
13. Februar 2017, 18:52 Uhr
Foto: firo

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Am Samstag spielt der BVB in der Bundesliga zuhause gegen den VfL Wolfsburg.

Das alles unter besonderen Vorzeichen. Denn: Nachdem das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sein Urteil gesprochen hat, ist endgültig klar: Borussia Dortmund muss das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg nach dem Fehlverhalten von Teilen der Dortmunder Anhänger vor leerer Südtribüne austragen.

In der Pressekonferenz am Montag äußerte sich auch Dortmunds Kapitän Marcel Schmelzer im Vorfeld des Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League bei Benfica Lissabon zu der Strafe gegen den Verein. Und überraschend musste er - nachdem er die Nachricht erfahren hatte - zuerst an einen ehemaligen Mitspieler denken. Und zwar an Jakub Blaszczykowski. Der Liebling der BVB-Fans wechselte im Sommer 2016 zum VfL Wolfsburg und steht nun vor seinem ersten Spiel in seinem alten Wohnzimmer, wo er so viele Erfolge feierte. Schmelzer: "Mein erster Gedanke war, als ich das gelesen habe, dass ich es schade finde für Jakub. Er kommt zum ersten Mal zurück nach Dortmund. Und ich hatte gehofft, dass er die Verabschiedung bekommt, die er auch verdient hätte. Ich hoffe, dass ihm der Respekt am Samstag entgegengebracht wird, den er verdient hat."

Davon kann man ausgehen. Denn bereits nach der 1:5-Klatsche des VfL Wolfsburg im Hinspiel gegen den BVB wurde Blaszczykowski von den mitgereisten Dortmunder Fans frenetisch gefeiert. Es war die nachträgliche Verabschiedung des einstigen BVB-Publikumslieblings, der acht Jahre in Dortmund spielte. Allerdings nur auswärts, jetzt könnte er am Wochenende in den Genuss einer Verabschiedung in Dortmund kommen. Auch wenn es ohne die besetzte Süd-Tribüne ist.

Aber zurück zur Strafe gegen den DFB. Schmelzer musste eingestehen: "Es sind Sachen vorgefallen, die nicht in Ordnung sind. Das ist sehr schade für die 25.000 Anhänger, die nichts damit zu tun hatten. Aber wir müssen das nun akzeptieren."

Autor: Christian Brausch

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