Die Anhänger der SG Wattenscheid 09 können sich freuen, denn den Verantwortlichen ist ein besonderer Transfer-Coup gelungen.

Wattenscheid

Der verlorene Sohn kehrt zurück

RS
07. Januar 2017, 13:05 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Anhänger der SG Wattenscheid 09 können sich freuen, denn den Verantwortlichen ist ein besonderer Transfer-Coup gelungen.

Was RevierSport bereits vor einigen Wochen berichtete ist nun fix: Adrian Schneider kehrt ab sofort an die Lohrheide zurück und unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018.

Der Innenverteidiger war im Sommer des letzten Jahres zum Südwest-Regionalligisten Eintracht Trier gewechselt, löste allerdings vor einigen Wochen aus familiären Gründen den Vertrag bei der Eintracht auf. Sportvorstand Dr. Hartmut Fahnenstich nahm anschließend Kontakt zum gebürtigen Polen auf und bastelte an der Rückholaktion, die nun erfolgreich abgeschlossen wurde.

Nach meiner Rückkehr in das Ruhrgebiet kam für mich nur Wattenscheid als Verein in Frage
Adrian Schneider (SG Wattenscheid 09)

"Adrian Schneider ist, auf und neben dem Spielfeld, ein toller Spieler und wir sind sehr froh über seine Zusage bis zum Sommer 2018, womit wir neben Manuel Glowacz einen zweiten wichtigen Baustein für die kommende Saison legen konnten", zeigt sich Fahnenstich sehr zufrieden. "Er hat deutlich lukrativere Angebote für uns ausgeschlagen - auch das zeigt seinen Charakter und die Verbundenheit zum Verein", berichtet der Sportvorstand und fügt hinzu: "Die schwierige finanzielle Situation des Vereins ist unverändert. Transfers sind für uns nur möglich, wenn wir unter anderem durch Vertragsauflösungen Geld einsparen und das ist uns glücklicherweise gelungen. Weitere Kaderveränderungen in dieser Transferperiode sind dementsprechend nur bei weiteren Einsparungen möglich. Inwieweit sich dies realisieren lässt, werden die kommenden Wochen zeigen."

Und auch Trainer Farat Toku freut sich auf einen "sehr zuverlässigen Spieler, den jede Mannschaft gebrauchen kann."

Adrian Schneider ist ebenfalls glücklich, wieder für die Nullneuner auflaufen zu können: "Ich habe mich in Wattenscheid immer sehr wohlgefühlt und freue mich auf die anstehenden Aufgaben", schwärmt der 25-Jährige und ergänzt: "Ich bin überzeugt, dass wir den positiven Weg weiter fortführen werden. Nach meiner Rückkehr in das Ruhrgebiet kam für mich nur Wattenscheid als Verein in Frage."

Autor: RS

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