Das UEFA-Exekutivkomitee hat die Grundzüge der umstrittenen Champions-League-Reform wie erwartet bestätigt.

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Neue Anstoßzeiten kommen

dpa
09. Dezember 2016, 21:29 Uhr
Foto: firo

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Das UEFA-Exekutivkomitee hat die Grundzüge der umstrittenen Champions-League-Reform wie erwartet bestätigt.

Mit kleineren Modifikationen und Präzisierungen wurde aber offenbar auch auf die Kritik kleinerer Verbände reagiert. So werden für den Zyklus von 2018 bis 2021 die nationalen Meister, die in der Qualifikation für die Königsklasse gescheitert sind, zumindest die Chance erhalten, über eine Playoff-Runde noch in die Europa League einzuziehen.

Bei der Berechnung des für die Setzliste maßgeblichen Club-Koeffizienten, wird der nationale Koeffizient nicht mehr mit 20 Prozent angerechnet, wodurch gute Teams nicht mehr für das schlechte Abschneiden ihrer nationalen Konkurrenten bestraft werden sollen.

Verändert werden von der übernächsten Saison an die Anstoßzeiten. In der Champions League beginnen in der Gruppenphase jeweils dienstags und mittwochs je zwei Partien um 19.00 Uhr und sechs Partien um 21.00 Uhr. Bislang werden alle acht Spiele um 20.45 Uhr angepfiffen. Alle K.o.-Spiele inklusive des Finales beginnen künftig um 21.00 Uhr.

Bereits im August hatte die UEFA vornehmlich auf Drängen der reichen Clubs entschieden, dass die vier Topnationen künftig vier fixe Starter in der Gruppenphase haben werden, darunter die Bundesliga. Auch die Prämienregelungen wurden zugunsten der Teams aus großen Verbänden modifiziert, da das an alle ausgeschüttete Startgeld und die Anteile aus dem Market Pool prozentual verringert werden. Das derzeit von Real Madrid vor dem FC Bayern angeführte Ranking des Teamkoeffizienten bekommt hingegen mehr Bedeutung bei der Geldverteilung.

Autor: dpa

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