Am Wochenende steht das Krefelder Stadtderby zwischen Krefeld-Fischeln und dem KFC Uerdingen an. Erstmals findet dieses Duell nicht im Grotenburg-Stadion statt.

Krefeld-Fischeln

Kulisse wird besser als in der Grotenburg

Marc Arnold
08. Dezember 2016, 12:45 Uhr
Foto: FUNKE FotoServices

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Am Wochenende steht das Krefelder Stadtderby zwischen Krefeld-Fischeln und dem KFC Uerdingen an. Erstmals findet dieses Duell nicht im Grotenburg-Stadion statt.

Für Fischelns Trainer Josef Cherfi kommt das Derby, trotz oder auch gerade wegen der Schwächephase in den letzten Wochen, zu einem günstigen Zeitpunkt. Unter anderem setzte es eine derbe 0:5-Klatsche am letzten Spieltag gegen Ratingen. "Wir sind definitiv vorbereitet und heiß auf dieses Derby. Wir wollen zeigen, dass wir es anders können. Die Mannschaft brennt auf Rehabilitation, daher kommt das Derby schon zu einem ganz guten Zeitpunkt für uns", gab Cherfi zu verstehen.

Die Entscheidung - das Derby zum ersten Mal nicht in der Grotenburg stattfinden zu lassen - ist für Cherfi genau richtig: "Das ist nur folgerichtig, da der KFC vor der Saison die enge Zusammenarbeit gekündigt hat. Für 2.500 Zuschauer ist sicherlich auch am Sonntag Platz, die Vorkehrungen dafür sind auf jeden Fall getroffen. Ganz ehrlich denke ich, mit 2.500 Zuschauern auf der Sportanlage ist es sogar eine bessere Kulisse als mit 2.500 Zuschauern in der Grotenburg. Selbstverständlich bin ich in der Trainer-Rolle auch ein bisschen traurig, dass wir nicht auf unserer Kunstrasenanlage spielen, aber die Spieler spielen sowieso am liebsten auf Rasen."

Cherfi erwartet für Sonntag ein extrem kampfbetontes Spiel: "Das wird vor allem für uns etwas ganz besonderes, das gab es vorher ja noch nie. Egal wo wir gespielt hätten, die Platzverhältnisse werden am Sonntag eher nichts für Filigrantechniker sein. Am Ende wird es entscheidend sein, wer den Derbysieg mehr will."

Autor: Marc Arnold

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