Die SG Wattenscheid hat ihr letztes Heimspiel im Jahr 2016 mit 3:1 gegen Alemannia Aachen gewonnen.

SG Wattenscheid

Glowacz-Show gegen Aachen

Maximilian Villis
04. Dezember 2016, 17:41 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Die SG Wattenscheid hat ihr letztes Heimspiel im Jahr 2016 mit 3:1 gegen Alemannia Aachen gewonnen.

Dabei sah es am Anfang eher nach dem dritten Sieg in Folge für die Aachener aus. Vor 973 Zuschauern im Lohrheidestadion begannen die Gäste spielbestimmend und konnten sich immer wieder gefährliche Situationen erarbeiten. Nachdem [person=5846]Mergim Fejzullahu[/person] nach einer knappen Viertelstunde mit einem Distanzschuss noch an SGW-Keeper Edin Sancaktar scheiterte, machte es der Aachener Stürmer nur eine Minute später besser. Fejzullahu bekam den Ball an der Sechzehnerkante, nahm ihn mit der Brust an und erzielte sehenswert per Volleyschuss die Gästeführung (16.).

Nur wenige Minuten später hatte Sancaktar einen Aussetzer, spielte den Ball in die Füße von Florian Rüter, der daraus zu wenig machte (21.). Dass die Wattenscheider vor allem Qualitäten per Standard haben, zeigte wieder einmal [person=2100]Manuel Glowacz[/person], der zum Matchwinner avancierte. Nach 31 Minuten trat Glowacz zum Freistoß an und traf aus knapp 20 Metern direkt. Doch damit nicht genug. Kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte der Standardexperte noch einen drauf und sorgte quasi per Kopie des 1:0 für die 2:1-Halbzeitführung (41.).

Nach dem Seitenwechsel nahmen beide Teams das Tempo raus; Aachen wollte, konnte aber nicht, da Wattenscheid das sehr kompakt und konzentriert runterspielte. Die Toku-Elf beschränkte sich aufs Kontern, was in der Endphase auch belohnt werden sollten. Kapitän [person=6521]Nico Buckmaier[/person] sorgte mit seinem Tor zum 3:1 für die Vorentscheidung und das Endergebnis (81.).

Aachen-Coach Fuat Kilic war nach der Niederlage bedient und machte diese vor allem an einem Mann aus: „Das Spiel kann sich Manuel Glowacz einrahmen. Er hat den Unterschied ausgemacht. Wir waren bis zur 30. Minute die spielbestimmende Mannschaft und hätten das 2:0 nachlegen müssen.Vor dem 3:1 dürfen wir nicht so einen Fehlpass spielen und die Wattenscheider zum Kontern einladen. Das ist eine unverdiente Niederlage, aber so ist Fußball.“

Sein Gegenüber, 09-Cheftrainer Farat Toku, wollte das indes nicht so stehen lassen: „Wenn man drei Tore schießt, hat man es mehr als verdient zu gewinnen. Zudem ist es für uns fast schon selbstverständlich geworden, dass Manuel Glowacz die Freistöße reinmacht. Wir haben unsere Konter endlich mal gut und effektiv ausgespielt, deshalb bin ich stolz auf meine Mannschaft. Das war wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings macht mich die Zuschauerzahl weiterhin etwas traurig. Wir geben hier alles, was wir können und werden diesen Weg konsequent weitergehen.“

Autor: Maximilian Villis

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