Im letzten Heimspiel des Jahres 2016 empfängt der Aufsteiger Bonner SC den Traditionsklub Rot-Weiss Essen.

Bonner SC

"Wir wollen unangenehm bleiben"

Rheinfussball
03. Dezember 2016, 12:19 Uhr
Foto: Micha Korb

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Im letzten Heimspiel des Jahres 2016 empfängt der Aufsteiger Bonner SC den Traditionsklub Rot-Weiss Essen.

Zum Abschluss des Jahres will Bonn vor heimischen Publikum die eigenen Fans mit Willen und Kampf begeistern, ob es dann auch für Zählbares reicht, wird sich zeigen.

Die jüngste Niederlage bei Fortuna Düsseldorf ist abgehakt, der Blick richtet sich nur auf den anstehenden Gegner. Und der hat es in sich: Mit Rot-Weiss Essen steht der Tabellenfünfte auf der Matte, Daniel Zillken macht sich um die Rollenverteilung keine Gedanken: „Wir reden hier nicht von einem Mitkonkurrenten, Essen hat ein anderes Standing in der Liga. Wir sind Aufsteiger, es ist klar, dass Rot-Weiss letztlich der Favorit ist“, so der BSC-Coach. Dass die Vorbereitung auf das wichtige Spiel nicht optimal verlaufen ist, soll dabei keine Rolle spielen: „Wir haben verscuht, diese Woche bestmöglich zu trainieren, was allerdings nicht einfach war. Der Rasen war unter der Woche sehr frostig, da ist es schwierig, die Trainingsinhalte anzupassen. Aber da jammern wir nicht rum.“

Die Gäste reisen mit acht Spielen ohne Niederlage in den Sportpark Nord, wollen ihre gute Serie da ausbauen. Trotz der Vorfreude auf die Partie will Daniel Zillken keine vorzeitigen Weihnachtsgeschenke verteilen: „Wir freuen uns auf das Spiel und sind stolz drauf, gegen so einen traditionsreichen Klub zu spielen. Aber wir wollen nicht zufrieden, sondern weiterhin unangenehm sei. Wir werden uns im letzten Heimspiel bestmöglich verkaufen und versuchen zu punkten. Das wird schwer genug“, prognostiziert der Trainer. Dabei hofft er auf zahlreiche Unterstützung im eigenen Stadion: „Das hat sich die Mannschaft verdient. Wir haben 2016 den Aufstieg geschafft, stehen mit 26 Punkten in der Liga da, womit nicht jeder gerechnet hat. Es wäre schön, wenn wir viele Zuschauer am Sonntag begrüßen dürfen.“

Autor: Rheinfussball

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