Etwas ungewöhnlich ist es dann doch: Am kommenden Freitag, also bereits im November, startet Rot-Weiss Essen gegen Wiedenbrück in die Rückrunde.

RWE

Demandt hat keine Erklärung für Schwächephasen

23. November 2016, 17:57 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Etwas ungewöhnlich ist es dann doch: Am kommenden Freitag, also bereits im November, startet Rot-Weiss Essen gegen Wiedenbrück in die Rückrunde.

Rückblick: Ohne SCW-Neuzugang Kamil Bednarski, der mit einem Sehnenriss verletzt ausfiel, gewann die Elf von Trainer Sven Demandt mit 2:0. Die Tore erzielten Frank Löning und Timo Brauer.

117 Tage später stehen die Essener an der Spitze eines breitgefächerten Mittelfelds. Mit zwölf Punkten Rückstand nach ganz oben, aber - im Gegensatz zur vergangenen Saison - mit mehr als ausreichendem Abstand zur Gefahrregion. Demandts Hinrundenfazit: „Ich glaube, dass wir schon zufrieden sein können. Wir hatten eine Phase von drei Spielen hintereinander, die wir verloren haben und in denen wir keine Tore erzielt haben. Diese Punkte fehlen uns, um ganz oben angreifen zu können.“ Dennoch sieht der Coach, dass sich sein Team immer stabiler präsentiert. „Wir haben in den letzten zehn Spielen nur einmal verloren. Auf diesem Weg möchten wir gerne weitergehen.“

Allerdings sind die Schwankungen noch zu groß. Einer spielerisch guten Leistung im Derby gegen RWO folgten zuletzt ein Zittersieg gegen Sprockhövel sowie eine der miesesten Halbzeiten der aktuellen Serie gegen die Schalker U23. Demandt: „Eine Erklärung habe ich nicht, die Jungs auch nicht, aber daran müssen wir arbeiten. Sowohl im Spiel, als auch von Spiel zu Spiel betreffend, gibt es immer noch Schwankungen, die teilweise einfach zu groß sind. Das betrifft uns sowohl als Mannschaft, als auch einzelne Spieler.“

Gegen die Ostwestfalen muss Demandt neben den Langzeitverletzten Kai Druschky und Jeffrey Obst - Letzterer wird wohl auf absehbare Zeit wieder am Mannschaftstraining teilnehmen können - nur auf die beiden gelbgesperrten Benjamin Baier und Marcel Platzek verzichten. Ob jedoch Brauer oder Youngster Nico Lucas von Beginn an neben Kasim Rabihic auf der Doppelsechs auflaufen werden und wer in vorderster Front angreifen wird, ließ Demandt derweil noch offen: „Es gibt einige Varianten. Wir haben einige Möglichkeiten und Alternativen.“

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