Fest steht: Schalke-Verteidiger Sead Kolasinac würde gerne in Gelsenkirchen bleiben. Sein Vertrag gilt noch bis Juni 2017. Es gibt Interessenten.

Schalke

Manager Heidel startet Gespräche mit Kolasinac

Thomas Tartemann
16. November 2016, 20:05 Uhr
Foto: Firo

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Fest steht: Schalke-Verteidiger Sead Kolasinac würde gerne in Gelsenkirchen bleiben. Sein Vertrag gilt noch bis Juni 2017. Es gibt Interessenten.

Bei Schalkes Kämpferherz Sead Kolasinac stehen die Zeichen offenbar auf Vertragsverlängerung. Am Mittwoch meinte der Verteidiger: „Mein Berater steht jetzt mit Sport-Vorstand Christian Heidel in Kontakt. Nähere Infos kann ich noch nicht verraten.“

Kolasinac trägt seit vier Jahren das königsblaue Trikot und arbeitete sich aus der Schalker U 19 bis zu den Profis hoch. Sein Drang, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen, ist äußerst gering. „Ich möchte gerne bleiben. Schalke ist ein großer Verein. Ich kann mir schon vorstellen, weiter hier zu bleiben.“

Sead Kolasinac hat sich durch die beherzten Auftritte aus den letzten Wochen und durch seine beeindruckende Leistung beim Derby in Dortmund (0:0) in diverse Notizbücher von interessierten Vereinen gespielt. Zuletzt berichteten englische Zeitungen vom angeblichen Interesse des Klopp-Klubs FC Liverpool, dazu wurden die Erstligisten West Bromwich Albion und West Ham United als potenzielle Mitbewerber genannt. Laut "Sport Bild" wird er auch vom Guardiola-Klub Manchester City beobachtet.

England-Wirbel um Kolasinac

Kolasinac, der für Schalke in dieser Saison sechs Bundesliga-Begegnungen und drei Euro League-Einsätze absolvierte, steht noch bis Juni 2017 unter Vertrag. Zum England-Wirbel sagt „Seo“ cool: „Die England-Gerüchte gab es fast jeden Tag. Aber es sind halt Gerüchte. Beschäftigt habe ich mich damit nicht.“

So, wie es derzeit aussieht, dürfte es bald ohnehin ruhiger um Kolasinac werden. Nämlich dann, wenn aus den aktuellen Abtast-Gesprächen konkrete Verhandlungen werden und der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina sein neues Arbeitspapier auf Schalke unterschreibt.

Autor: Thomas Tartemann

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