Sie können es einfach nicht sein lassen: Einmal mehr haben sich die

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Legia-Hooligans nehmen City von Madrid auseinander

Krystian Wozniak
19. Oktober 2016, 08:35 Uhr
Foto: TifoHDTV / youtube

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Sie können es einfach nicht sein lassen: Einmal mehr haben sich die "Fans" von Polens amtierenden Meister Legia Warschau völlig daneben benommen.

Die polnische Presse spricht gar von einem skandalösen Verhalten. Rund drei Stunden vor dem Champions-League-Spiel zwischen dem amtierenden Titelträger Real Madrid und dem Gast aus Warschau lieferten sich Legia-Hooligans eine Straßenschlacht mit der spanischen Polizei. Dabei demolierten sie ein Auto, warfen Flaschen auf die Polizei und prügelten auf die Beamten ein. Sieben Menschen wurden dabei verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei musste Pfefferspray und Schreckschusspistolen einsetzen. Wie viele polnische Hooligans die spanische Polizei festnehmen konnte, ist noch nicht bekannt. Schon in der Nacht von Montag auf Dienstag wurden drei Legia-Randalierer in Gewahrsam genommen, weil sie in einer Bar negativ aufgefallen sind. Unter anderem sollen sie es auf die Kasse der Bar abgesehen haben.

Am Dienstagabend versuchte sogar ein Teil der rund 4000 mitgereisten Legia-Fans ohne Eintrittskarte ins Stadion Santiago Bernabeu zu gelangen. Ein Großteil der Anhänger soll stark alkoholisiert und aggressiv gewesen sein. Das berichten spanische Medien übereinstimmend.

Schon vor der Begegnung hatte die Polizei von Madrid die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen. 2000 Beamte sind am Dienstagabend rund um das Champions-League-Spiel in Einsatz. Das sind 500 mehr als beim Clasico gegen den FC Barcelona.

Noch vor dem Spiel hatten die Legia-Verantwortlichen an ihre Problem-Fans appelliert. Die UEFA soll Legia nach dem Geisterspiel gegen Real Madrid (2. November 2016) und der 80.000-Euro-Strafe gewarnt haben, dass es bei den nächsten Krawallen eine Sperre für die kommenden europäischen Wettbewerben in Erwägung zieht.

Autor: Krystian Wozniak

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