Die letzte Saison im Niederrheinpokal hat eine Neuerung hervorgebracht.

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DFB vereinheitlicht Ausschüttung der Pokalgelder

Christian Brausch
27. September 2016, 17:32 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Die letzte Saison im Niederrheinpokal hat eine Neuerung hervorgebracht.

Denn für alle Teams, die mindestens das Viertelfinale im Verbandspokal erreicht haben, gibt es mittlerweile eine Ausschüttung. Mehr Kohle für die Amateure. Im letzten Jahr hat der DFB insgesamt 155.000 Euro für den Verband ausgeschüttet. Das meiste erhält der Sieger, der auch die erste Runde im DFB-Pokal spielt. Allerdings wurden die Ausschüttungen bisher nicht gleichermaßen gehandhabt. In manchen Verbänden wurde das gesamte Geld an den Pokalsieger überwiesen, bei anderen Verbänden wurden Teile der Summe auch an den Verband abgetreten.

Wolfgang Jades, Vorsitzender des Fußballausschusses des Verbandes Niederrhein, betont: "Der DFB hat das jetzt vereinheitlicht, weil er die Summe ja auch zur Verfügung stellt. Für die Saison 2015/16 hat der Verein Rot-Weiss Essen als Sieger im Pokal 139.000 Euro bekommen." RWE setzte sich im Finale mit 3:0 gegen den Wuppertaler SV durch. Die restlichen 16.000 Euro wurden auf die anderen Teams verteilt. So bekam der WSV immerhin 4800 Euro. Die Halbfinalisten freuten sich jeweils über 2400 Euro und die Viertelfinalisten über 1600 Euro pro Team.

In der laufenden Saison wird sich an der Summe etwas ändern. Jades: "In dieser Saison hat der DFB festgelegt, dass alle 21 Sieger der Landespokale 115.000 Euro erhalten. Diese Summe ist festgeschrieben." Etwas weniger als vorher, aber dennoch eine stolze Summe.

Auch der Rest wird erneut nicht leer ausgehen. Allerdings wird sich erst im Frühjahr entscheiden, welche Restsumme auf die Teams entfällt, die mindestens das Viertelfinale erreichen. Der Prozentsatz wird bleiben: 30 Prozent der Restsumme gehen an den Finalisten, 15 Prozent an die Halbfinalisten und zehn Prozent an die Viertelfinalisten.

Insgesamt wird der Verbandspokal durch solche Maßnahmen aufgewertet. Wie in der abgelaufenen Saison wird der DFB auch in dieser Saison wieder einen Tag der Amateure durchführen, wenn die Finals in den Pokalwettbewerben anstehen. Bedeutet: Ein ganzer Tag Amateurfußball. In Konferenzen oder Livestreams im Internet. Eine neue Form der Beachtung, die sich am Ende auch für die Kassen der Amateurteams auszahlt.

Hier eine Übersicht, welche Mannschaft welche Summe im letztjährigen Niederrheinpokal einstreichen durfte:

Sieger
Rot-Weiss Essen (139.000 Euro)

Finalist
Wuppertaler SV (4800 Euro)

Halbfinalisten
FC Kray (2400 Euro)
Rot-Weiß Oberhausen (2400 Euro)

Viertelfinalisten
SV Hönnepel-Niedermörmter (1600 Euro)
Germania Ratingen (1600 Euro)
TSV Meerbusch (1600 Euro)
ETB SW Essen (1600 Euro)

Autor: Christian Brausch

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