Abwehrspieler Matthias Ginter bleibt Borussia Dortmund erst einmal erhalten.

BVB

Watzke schließt Abgang von Ginter aus

Sebastian Weßling
24. August 2016, 17:43 Uhr
Foto: firo

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Abwehrspieler Matthias Ginter bleibt Borussia Dortmund erst einmal erhalten.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schloss einen Verkauf des 22-Jährigen im Interview mit dieser Redaktion aus. "Der steht Anfang September im Kader von Borussia Dortmund", sagte er. Am 31. August endet in allen großen europäischen Ligen die Transferperiode.

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Gerüchte über Ginter gegeben, der bei den Olympischen Spielen zu der Mannschaft gehörte, die die Silbermedaille gewann. Nach Informationen dieser Redaktion hatte der VfL Wolfsburg mehrere Anläufe unternommen, den Innenverteidiger zu verpflichten - und Wolfsburg gehörte zu den wenigen Vereinen, die sich der Abwehrspieler im Falle eines Wechsels als Arbeitgeber hätte vorstellen können.

Hoffnung auf einen Schub
Doch in Dortmund ist man nicht geneigt, Ginter abzugeben. Dass er sowohl im Mittelfeld spielen und innen sowie rechts verteidigen kann, macht ihn zu einem wertvollen Mitglied im Kader - zumal Außenverteidiger Erik Durm noch eine Weile fehlen wird. Dafür, dass sich Ginter in seinen zwei Jahren beim BVB noch nicht nachhaltig durchsetzen konnte, sehen die Klubbosse keine fußballerischen Gründe, sie sind von Ginters Fähigkeiten voll überzeugt. Stattdessen wird ihm ein gewisses Phlegma unterstellt.

Im Klub hoffen sie nun, dass die Teilnahme bei den Olympischen Spielen, wo Ginter zu den Leistungsträgern zählte, dem Abwehrspieler noch einmal einen Schub in Sachen Selbstvertrauen gegeben hat - als ein Indiz gilt das verlorene Finalspiel, als der 22-Jährige selbstbewusst als Erster im Elfmeterschießen antrat und sicher verwandelte. "Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ausdruck einer Entwicklung", sagte BVB-Trainer Thomas Tuchel dazu.

Autor: Sebastian Weßling

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