Schalkes spanischer Neuzugang Coke will sich in Gelsenkirchen ganz schnell einleben:

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Sergio Escudero hat Coke zu Schalke geraten

Manfred Hendriock
04. August 2016, 21:07 Uhr
Foto: dpa

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Schalkes spanischer Neuzugang Coke will sich in Gelsenkirchen ganz schnell einleben:

Mit seiner Freundin sucht er eine Wohnung, die wohl durchaus zentral gelegen sein darf. In Sevilla lebte er mitten in der pulsierenden Stadt und nicht etwa weit außerhalb. Und der 29-Jährige verspricht: „Ich möchte die deutsche Sprache lernen. Das kann man später immer gut gebrauchen.” Momentan verständigt er sich mit den neuen Schalker Teamkollegen auf Englisch. Zudem spricht Sascha Riether sehr gut Spanisch.

Coke hat sich über seine neue Heimat bei Sergio Escudero informiert, dem spanischen Linksverteidiger, der einige Jahre auf Schalke unter Vertrag stand und nun sein Teamkollege beim FC Sevilla war. „Er hat wundervoll über Schalke und das Stadion gesprochen”, berichtet Coke: „Ich denke, Deutschland ist gut für mich. Ich mag die schönen Stadien und die Leute hier.”

Sportlich hat er Schalke verfolgt, seit Senor Raúl hier Spieler war (Lesen Sie dazu auch den Bericht im überregionalen Sportteil). Allerdings konnte er sich mit ihm noch nicht über die Königsblauen austauschen, weil Raúl derzeit nicht in Spanien lebt.

Schalke schied gegen Sevilla aus
Dass Schalke in Sevilla gut bekannt ist, liegt aber auch an einem anderen Ereignis: Im Frühjahr 2006 schied Schalke Halbfinale des damaligen Uefa-Pokals durch eine 0:1-Niederlage beim FC Sevilla aus. Seither ist der Torschütze Antonio Puerta dort ein Volksheld - und Schalke gilt als Klub, den man in Sevilla mag.

Autor: Manfred Hendriock

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