Mohamadou Idrissou hat schon für die eine oder andere Schlagzeile in seinem ereignisreichen Leben gesorgt. Bei dieser hier muss man allerdings ganz genau hinschauen.

KFC Uerdingen

Kreisligist vermeldet Idrissou-Verpflichtung

Krystian Wozniak
13. Juli 2016, 23:58 Uhr
Foto: Tillmann

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Mohamadou Idrissou hat schon für die eine oder andere Schlagzeile in seinem ereignisreichen Leben gesorgt. Bei dieser hier muss man allerdings ganz genau hinschauen.

Der ehemalige Bundesliga-Profi wird in der kommenden Saison in der Kreisliga auf Torejagd gehen. Das zumindest behauptet der Verein Verband Türkischer Sportfreunde Iserlohn, in der Kurzfassung: VTS Iserlohn. Offenbar will der Klub groß hinaus. Auf seiner Facebook-Seite schwadroniert der Verein über den Landesliga-Aufstieg bis 2018. Dabei helfen soll kein Geringerer als Mo Idrissou, der erst vor einigen Tagen beim Oberligisten KFC Uerdingen vor die Tür gesetzt wurde. Via Facebook gab der kleine Klub aus dem Sauerland die Verpflichtung des Paradiesvogels bekannt. Auch ein gemeinsames Foto mit dem 39-fachen Nationalspieler Kameruns wurde veröffentlicht: "Mo Idrissou ist nach seinem Urlaub, ab dem 01.08.2016, Spieler des VTS ISERLOHN. Wir sind uns heute einig geworden."

Ein verfrühter Aprilscherz? Auf Nachfrage von RevierSport bekräftigt der erste Vorsitzende des VTS, Cengiz Sentürk: "Es ist wahr. Mo Idrissou wird für uns spielen. Wir stehen schon länger in Kontakt. Es gibt aber noch ein Gespräch. Dann wird alles klar sein."

Idrissou selbst reagierte auf RS-Nachfrage verwundert. Es habe sich bei der Aktion lediglich um eine Gefallen gehandelt: "Da ist nichts dran. Ich habe lediglich das Trikot für ein Kind unterschrieben und wir haben Fotos gemacht."

Unwahrscheinlich ist der Wechsel in die Kreisliga darüber hinaus aufgrund seines gültigen Vertrages beim KFC Uerdingen, der noch bis zum 30.06.2017 läuft. Bis dahin müssen die Krefelder sein Gehalt wohl weiterzahlen. Nikolas Weinhart, zweiter Vorsitzender des KFC erklärte gegenüber RS: "Herr Idrissou hat bei uns einen gültigen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Falls er diesen auflösen will, sind wir zu Gesprächen bereit. Bis dato ist das aber nicht passiert."

Autor: Krystian Wozniak

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