Nur noch drei Wochen trennen die Siegener Sportfreunde vom Start in die Regionalliga-Saison. Am 30. Juli steigt im Leimbachstadion der Auftakt-Hit gegen die Aachener Alemannia.

SF Siegen

Bestandsaufnahme vor erstem Härtetest

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09. Juli 2016, 14:09 Uhr
Foto: SF Siegen

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Nur noch drei Wochen trennen die Siegener Sportfreunde vom Start in die Regionalliga-Saison. Am 30. Juli steigt im Leimbachstadion der Auftakt-Hit gegen die Aachener Alemannia.

„Das ist ein guter Gegner für uns“, so Trainer Ottmar Griffel, „einer, der zieht...“ Das bezieht der Coach aus Olpe vor allem auf die zu erwartende Kulisse. Neue Saison, neue Liga, ein großer Name - da können die Sportfreunde also durchaus gleich mal die 3000er-Marke knacken. Zumal die Fans der Grenzstädter bekannt sind für ihre Reisefreude.

Mit gemischten Gefühlen betrachtet Griffel das anschließende Programm. Vier U23-Mannschaften in Serie - Dortmund, Schalke, Köln und Mönchengladbach heißen die vier nächsten Gegner. Und das alles noch vor dem Start der Bundesliga.

„Wer weiß, mit welchen Leuten die dann aufwarten“, fürchtet Griffel Profi-Unterstützung in immerhin drei Siegener Auswärtsspielen (Dortmund, Köln, Mönchengladbach). Und auch vom Publikums-Interesse in der Bundesliga losen Zeit dürften die U23-Teams durchaus höheren Ansprüchen genügen.

Tests zum Aufgalopp bleiben ohne Gegentor

Aber das ist ja (noch) Zukunftsmusik und überhaupt: Bangemachen gilt nicht. „Wir wollen gut aus den Startlöchern kommen“, haben sich Trainer und Team vorgenommen. Zunächst aber ist noch Vorbereitung - und in der hat sich das neu formierte Gebilde durchaus Erfolg versprechend zusammengefunden. Die Tests zum Aufgalopp blieben ohne Gegentor, die Neuzugänge haben schon ordentlich getroffen.

Den ersten echten Härtetest bestreiten die Siegener am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) auf dem Halberg, wo es einst so manch hart umkämpftes Regionalliga-Duell mit dem SV Wehen gab. Als sich die Wege trennten, Wehen den Namen der hessischen Landeshauptstadt an den Namen hängte, verlor man sich fußballerisch aus den Augen.
Namen wie Nils Döring (2. Sportdirektor), Gerhard „Fanja“ Noll (Chefscout) oder zuvor auch Michael Feichtenbeiner (Ex-Sportdirektor) verbindet Wehen mit der Siegener Vergangenheit.

Autor: we

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