Einen Arbeitssieg verbuchen die Düsseldorf Panthers gegen die Berlin Rebels. Am Ende einer spannenden Begegnung hatten die Panther die Gäste aus Berlin mit 20:7 (7:0,0:7,7:0,6:0) niedergekämpft. Die 800 Zuschauer auf der kleinen Kampfbahn hatten Ihren Spaß an dem Spiel. Beide Mannschaften zeigten guten Football, wobei die Defense der Panther sich immer mehr steigerte.

American Football, 2. Bundesliga Nord

Düsseldorf Panther besiegen die Rebellen mit 20:7

21. August 2007, 15:39 Uhr

Einen Arbeitssieg verbuchen die Düsseldorf Panthers gegen die Berlin Rebels. Am Ende einer spannenden Begegnung hatten die Panther die Gäste aus Berlin mit 20:7 (7:0,0:7,7:0,6:0) niedergekämpft. Die 800 Zuschauer auf der kleinen Kampfbahn hatten Ihren Spaß an dem Spiel. Beide Mannschaften zeigten guten Football, wobei die Defense der Panther sich immer mehr steigerte.

„Unsere Defense hat zwar am Anfang viele Yards zugelassen, hat uns aber am Ende herausgerissen und uns das Spiel gewonnen!“ so Panther Headcoach Steffen Breuer. Mitte des dritten Quarters stießen die Rebels in die Hälfte der Panther vor und kamen immer gefährlicher an die Endzone der Düsseldorfer heran.

Angekommen in der Redzone der Panther nutzten die Berliner ihre zahlreichen Gelegenheiten nicht, um aus dieser Feldposition Kapital zu schlagen. Dabei waren sie schon bis auf wenige Zentimeter an die entscheidende Linie herangekommen, aber die
gute Defense der Panther stoppte erst 2 Läufe durch die Mitte und hatte anschließend auch das Glück des Tüchtigen, als im vierten Versuch Rebels Quarterback Boris Rahut seinen Receiver in der Endzone nicht fand und den Ball ins Niemandsland beförderte.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/004/184-4229_preview.jpeg Touchdown für die Panthers.[/imgbox]Von diesem Drive „erholten“ sich die Rebels nicht mehr, das Spiel kippte beim Spielstand von 14:7 zu Gunsten der Düsseldorf Panther. Davor hatten die 800 Zuschauer ein offenes Spiel gesehen. Beide Teams sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel. Nachdem die Panther sich nach dem gewonnenen Coin Toss entschieden, den Ball zu erst durch Kicker Markus de Haer den Gästen zu überlassen, hätten die Rebels diesen ersten Drive fast zur Führung genutzt.

Vielversprechend begann die Offense der Düsseldorfer um Quarterbeck Fabian Schorns, bereits nach 10 Spielzügen war das Team am Ziel. Marcus Jaeger bekam den Ball von Schorn übergeben, umkurvte zahlreiche Berliner und erreichte nach 35 Yards sein Ziel: Die Endzone der Rebels, Touchdown.

Den Ausgleich markierte der Berliner Florian Kühnast: Er nutzte ein Loch auf der rechten Seite der Panther für den bis dahin verdienten Ausgleich. Ein Fieldgoal von Markus de Haer vor der Pause flog an den Torstangen vorbei, daher blieb es zu Hause beim Spielstand von 7:7.

Alexej Mittendorf brachte die Düsseldorfer im dritten Quarter in Führung, nachdem die Panther an der 40 Yard Linie den Ball bekommen hatten und Christian Poschmann den Ball Mittendorf an die 1 Yard Linie gelegt hatte. Nachdem die Rebels ihre zahlreichen Chancen nicht nutzen, machte Christian Poschmann den Sack mit seinem Tochdownlauf zum 20:7 dann endgültig zu. Zu dieser Zeit hatten Düsseldorfer immer weniger Probleme ihre Offense nach vorne zu führen: Einige Rebels mussten wegen des kleinen Kaders sowohl in der Defense- und Offense Line spielen. Ein entscheidender Vorteil, den die Düsseldorfer nutzen konnten.

„Berufs- und Krankheitsbedingt hatten wir heute nur 31 Spieler dabei. Am Ende des Spiels hat die Kraft nachgelassen und wir sind zusammengebrochen“, sagte Rebels Headcoach Volker Hertzberg nach dem Spiel, „wenn man überhaupt davon sprechen kann, war das eine schöne Niederlage, weil wir uns sehr gut verkauft haben“.

Düsseldorf Panther – Berlin Rebels 20:7 (7:0,0:7,7:0,6:0) 800 Zuschauer

7:0 Marcus Jaeger, 35 Yard Lauf
7:7 Florian Kühnast, 5 Yard Lauf
14:7 Alexej Mittendorf, 1 Yard Lauf
20:7 Christian Poschmann, 8 Yard Lauf

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