Nach dem Erringen der westdeutschen Meisterschaft will die U17 des BVB mehr. Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft wartet auf den Titelverteidiger nun der VfB Stuttgart.

BVB U17

Vorjahresfinale findet seine Neuauflage

Maximilian Daum
08. Juni 2016, 08:07 Uhr

Nach dem Erringen der westdeutschen Meisterschaft will die U17 des BVB mehr. Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft wartet auf den Titelverteidiger nun der VfB Stuttgart.

Zunächst tritt der BVB am Mittwoch auswärts in Stuttgart an, bevor man am Sonntag auf dem heimischen Trainingsgelände die Schwaben zum Rückspiel empfängt. Im derweil zeitgleichen zweiten Halbfinale treffen die Junioren des VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen aufeinander, welche dann den zweiten Endspielgegner bestimmen.

Einen Vorteil kann BVB-Coach Benjamin Hoffmann aus dem Spielplan nicht entnehmen."Die U19-Spiele haben bewiesen, dass es keine Rolle spielt, wer wann und wo antreten muss, zumal es keine Auswärtstorregel gibt. Wir wollen uns eine gute Ausgangssituation verschaffen. Das gelingt, wenn wir den Gegner in den Griff bekommen und unser Spiel aufziehen", erklärt Hoffmann.

Der VfB ist gewiss kein Unbekannter. Bereits im letzten Jahr trafen beide Mannschaften, einstmals im Finale aufeinander. Das Resultat: Ein deutliches 4:0 für die Borussia. Eine Hypothek ist dies für U17-Trainer Benjamin Hoffmann nicht. "Die Finalpartie der letzten Saison hat für uns keinen Wert. Nur zwei unserer derzeitigen Spieler waren damals dabei", berichtet Hoffmann. "Es treffen zwei beinah ausgewechselte Mannschaften aufeinander und auch das Trainerteam ist diesmal ein anderes", erläutert er gegenüber RevierSport.

Während der Konkurrent aus dem Schwabenland in der vergangenen Spielzeit die Junioren des FC Bayern hinter sich gelassen hat, verwies der Ballspielverein unter anderem Bayer Leverkusen und den FC Schalke 04 auf die hinteren Ränge. Mit entscheidend dafür war auch der beeindruckend 8:2-Kantersieg gegen Fortuna Düsseldorf am letzten Wochenende."Die Jungs wollen sich für das, was sie in der Saison erreicht haben, belohnen. Nach den letzten Wochen sind wir hoch motiviert und euphorisiert", erklärt Hoffmann.

Eine gewisse Anspannung bei den Spielern ist für den Trainer vor einer solch bedeutungsvollen Partie allerdings verständlich. "Vielleicht sind wir nervöser als sonst. Das kann aber passieren. Wichtig wird sein, dass wir unser Spiel durchziehen", betont Hoffmann.

Angespannt ist auch Kevin Großkreutz, Dortmunder Urgestein und nun beim VfB aktiv. Via Twitter verkündete er: "Möge der Bessere morgen gewinnen. Viele Spieler von beiden sind mir ans Herz gewachsen."

Autor: Maximilian Daum

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren