Der zweite Haken ist gesetzt. Nach Top-Torjäger Aaron McLeod, der seine überragenden Quoten aus Essener Zeiten problemlos auch am Gysenberg reproduzierte, bleibt auch Kapitän Stephan Kreuzmann dem Herner EV erhalten.

Herner EV

Kaderplanungen werden vorangetrieben

23. März 2016, 19:26 Uhr
Foto: Roy Gilbert

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Der zweite Haken ist gesetzt. Nach Top-Torjäger Aaron McLeod, der seine überragenden Quoten aus Essener Zeiten problemlos auch am Gysenberg reproduzierte, bleibt auch Kapitän Stephan Kreuzmann dem Herner EV erhalten.

Wie für Oberliga-Verhältnisse gewohnt, gilt der Kontrakt für ein weiteres Jahr. Dass der 31-jährige Verteidiger den HEV verlassen könnte, stand aber wohl nie wirklich zur Debatte. „Fünf Minuten hat es gedauert, dann waren wir uns einig“, lacht HEV-Sportchef- und Trainer Frank Petrozza.
Giesen, Rasper und Dreyer suchen neue Vereine
„Er mag unser Konzept, hat eine große und wichtige Rolle bei uns im Team, viel Eiszeit und will mit uns den nächsten Schritt machen“, ergänzt Petrozza.

Hingegen werden drei Spieler in der Spielzeit 2016/17 kein grün-weiß-rotes Trikot mehr überstreifen. Tom Giesen, Tim Rasper und Stefan Dreyer verlassen den Klub. Was auch damit zu tun hat, dass alle drei mittlerweile ein Alter erreicht haben, mit dem es in der Oberliga problematisch wird. Denn jeder Klub darf nur 15 Akteure auf dem Spielberichtsbogen stehen haben, welche das Alter von 20 Jahren überschreiten. Eine schon häufiger harsch kritisierte Regelung, der Giesen, Rasper und Dreyer nun ein Stück weit zum Opfer fallen.
„Die Jungs haben in ihren zwei, drei Jahren in Herne alles gegeben. Sie fallen nun allerdings nicht mehr unter die Regelung mit dem 95er Jahrgang. Zudem stecken alle in einer Ausbildung und benötigen für diese mehr Zeit. Mitten in der Ausbildung mal eben zu Auswärtsspielen nach Halle und Leipzig zu fahren, ist für sie häufig einfach nicht drin. Die Abgänge sind also nicht sportlich begründet“, erklärt Petrozza.

Weitere Abgänge würden beim schwer auf Kontinuität ausgerichteten Herner Konzept verwundern, was gleichzeitig auch zahlreiche kommende Vertragsverlängerungen voraussetzt. Davon will Petrozza „Anfang nächster Woche“ die nächsten festzurren.

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