Die SG Wattenscheid hat das Verfolgerduell gegen Viktoria Köln in der Regionalliga West mit 2:1 (1:0) für sich entschieden.

Wattenscheid - Viktoria

Toku-Elf festigt Platz drei

Maximilian Villis
12. März 2016, 17:41 Uhr
Foto: Tillmann

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Die SG Wattenscheid hat das Verfolgerduell gegen Viktoria Köln in der Regionalliga West mit 2:1 (1:0) für sich entschieden.

Dabei sah es zunächst danach aus, dass sich die 767 Zuschauer im Lohrheidestadion mit einer Nullnummer zufrieden geben müssen. In der ersten Halbzeit gelang beiden Teams wenig, nach vorne fehlte jeweils die Genauigkeit und Präzision, um etwas Zwingendes zustande zu bringen. Doch kurz vor dem Pausenpfiff spielte der zuletzt bärenstarke Manuel Glowacz einen Traumpass auf Nico Buckmaier, der zum 1:0-Halbzeitstand vollendete (45.).

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Kölner bissiger und spielten mehr nach vorne, weshalb nach 55 Minuten folgerichtig der Ausgleich fiel. Jules Reimerink netzte aus dem Gewühl heraus zum 1:1 ein. In der Folge hatte Köln zwar mehr vom Spiel, die Effektivität war aber auf Seiten der Wattenscheider. Somit war es wieder einmal Güngör Kaya, der in der 72. Minute im Stile eines Goalgetters für den 2:1-Endstand sorgte. Für Wattenscheid ein immens wichtiger Sieg, für die Kölner allerdings ein Rückschlag.

Somit war Viktoria-Coach Tomasz Kaczmarek nach dem Spiel auch sehr bedient: „Wattenscheid war effektiver und hat mit nur zwei Torchancen gewonnen. Wenn eine Mannschaft einen Lauf hat, dann reicht das in so einem Spiel“, resümierte Kaczmarek, der zuvor ebenfalls sechs Spiele ungeschlagen war. Zudem wollte der Kölner Cheftrainer nichts mehr von der Meisterschaft hören. „Wir haben versucht kämpferisch zum Sieg zu kommen, um in der Meisterschaft nochmal ein Wörtchen mitreden zu können. Das ist uns nicht gelungen und somit können wir schon Mitte März sagen, dass wir uns aus dem Meisterschaftsrennen verabschieden müssen“, konstatierte Kaczmarek.

SGW-Coach Farat Toku sieht hingegen in den Erfolgen seiner Mannschaft keineswegs „nur“ einen Lauf: „Ich weiß nicht, wie viel Lob ich noch aussprechen soll. Wir spielen die ganze Saison schon gut, da kann man nicht mehr von einem Lauf sprechen.“ Das Erfolgsrezept für den Erfolg sah Toku wieder einmal in der geschlossenen Leistung seines Teams. „Wir haben uns mannschaftlich geschlossen gegen die individuelle Qualität durchgesetzt“, stellte Toku fest und blickte gleichzeitig auf die verbleibende Spielzeit voraus: „Wir werden unseren guten Weg weitergehen, ohne dabei durchzudrehen.“

Autor: Maximilian Villis

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