Nach der 2:3-Niederlage beim SV Kray hat der Trainer des Heisinger SV, Sascha Behnke, die Meisterschaft in der Kreisliga A abgehakt.

Heisinger SV

"Der Meisterschaftszug ist abgefahren"

Hendrik Niebuhr
07. März 2016, 12:28 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Nach der 2:3-Niederlage beim SV Kray hat der Trainer des Heisinger SV, Sascha Behnke, die Meisterschaft in der Kreisliga A abgehakt.

"Der Meisterschaftszug ist abgefahren", resümierte Behnke nach der bitteren Pleite beim Kellerkind. Da zeitgleich Tabellenführer DJK St. Winfried-Kray in der Nachspielzeit gegen den FC Blau-Gelb Überruhr den 2:1-Siegtreffer erzielte, wuchs der Rückstand der Heisinger auf sieben Zähler an. Zudem hat der HSV bereits ein Spiel mehr ausgetragen. "Man kann Winfried nur gratulieren", sendete Behnke schon einmal erste Glückwünsche in Richtung des Aufsteigers.

Dabei war die vierte Saisonniederlage der Heisinger absolut vermeidbar. "Wir haben drei Fehler gemacht und der Gegner hat die clever genutzt. In der ersten Halbzeit hatten wir fünf, sechs Totalausfälle", war Behnke verärgert über die schwache Darbietung seiner Mannschaft. Schon nach zwölf Minuten führte der SVK mit 2:0, Heisingens Niklas Nadolny verkürzte zwar zwischenzeitlich auf 2:1, zur Pause stand es aber letztlich 3:1 für Kray.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich schließlich ein Spiel auf ein Tor, doch mehr als der erneute Anschluss durch Nadolny saß nicht drin. "Da muss ich auch mal nach der Kaltschnäuzigkeit fragen", kritisierte Behnke die mangelnde Effizienz seiner Offensive. Nicht gelten lassen als Ausrede wollte der Coach indes den ungeliebten Ascheplatz: "Das ist pillepalle, davon will ich nichts hören."

Somit dürfte Heisingen bis zum Saisonende mehr oder weniger um die berühmte goldene Ananas spielen. Dennoch verfolgt Behnke noch das ein oder andere Ziel: "Vielleicht werden wir ja der beste Zweite, den es je gab. Und dann wollen wir vielleicht die erste Mannschaft sein, die Winfried schlägt. Ich bin Sportsmann, wer sich jetzt nicht mehr motivieren kann, soll zuhause bleiben."

Autor: Hendrik Niebuhr

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