Zuerst schoss Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus gegen Schalke-Trainer André Breitenreiter, nun folgte Felix Magath.

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Auch Magath schießt gegen Breitenreiter

Andreas Ernst
01. März 2016, 11:33 Uhr
Foto: firo

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Zuerst schoss Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus gegen Schalke-Trainer André Breitenreiter, nun folgte Felix Magath.

Der ehemalige S04-Coach kritisierte in seiner Kolumne im "Express", dass sich Breitenreiter über eine zu hohe Erwartungshaltung beklagt habe: "Eine wenig nachvollziehbare Kausalität zum schlechten Auftritt seiner Mannschaft. Das Anspruchsdenken im Umfeld eines Clubs wie des FC Schalke 04 darf und muss hoch sein. Es sollte Ansporn sein. Vor allem aber Verpflichtung, die bestmöglichen Voraussetzungen für sportlichen Erfolg zu schaffen. Wenn man mit einem der teuersten Kader der Bundesliga und außerdem einer der emotionalsten sowie größten Fan- und Mitgliederbasis sich nicht selbstbewusst traut, als Mindestziel die Qualifikation zur Champions League zu formulieren, wird Verantwortung nur hin und her geschoben."

Magath geht mit Nachfolgern auf Schalke hart ins Gericht
Mit seinen Nach-Nach-Nach-Nach-Nachfolgern auf Schalke geht der am 9. März 2011 auf Schalke gefeuerte Magath hart ins Gericht. "Die Bilanz dieser Saison fällt einmal mehr ernüchternd aus", schrieb Magath und ergänzte zum königsblauen 0:3 gegen Donezk: "Es war die mit Abstand enttäuschendste Leistung eines deutschen Vertreters in der gesamten laufenden Europapokalsaison."

Magath wechselte zur Saison 2009/2010 als Trainer, Manager und Vorstand nach Gelsenkirchen und führte S04 im ersten Jahr auf den zweiten Platz. Ein Jahr später erreichte Magath mit S04 das Champions-League-Viertelfinale und das DFB-Pokal-Endspiel. Da die Königsblauen in der Bundesliga aber nur im unteren Mittelfeld rangierten und sich Magath mit weiten Teilen des Vereins überworfen hatte, wurde er gefeuert.

Autor: Andreas Ernst

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