Pierre-Emile Höjbjerg stand in 13 Bundesliga-Einsätzen nur dreimal in der S04-Start-Elf, saß zuletzt nur auf der Tribüne. Für ihn läuft es nicht rund.

Schalke

Höjbjerg kommt kaum zum Zug

Manfred Hendriock
23. Februar 2016, 18:08 Uhr
Foto: firo

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Pierre-Emile Höjbjerg stand in 13 Bundesliga-Einsätzen nur dreimal in der S04-Start-Elf, saß zuletzt nur auf der Tribüne. Für ihn läuft es nicht rund.

Für Pierre-Emile Höjbjerg läuft es in der Rückrunde auf Schalke überhaupt noch nicht rund: Nur sechs Minuten ist er in den bisherigen sechs Schalker Pflichtspielen des Jahres 2016 zum Einsatz gekommen – als Einwechselspieler beim Sieg am 30. Januar in Darmstadt. Zuletzt stand der dänische Nationalspieler nicht einmal mehr im S04-Kader.

Eine Entwicklung, die auch Dänemarks Nationaltrainer Age Hareide missfällt. Mit Blick auf die im März anstehenden Länderspiele setzt er Höjbjerg nun ebenso wie den Wolfsburger Nicklas Bendtner unter Druck und sagt: „Ich will bis März sehen, wie die Spieler in Form sind. Dann werden wir anhand dessen entscheiden, wer wie viel Spielzeit in den kommenden Länderspielen bekommt.“ Höjbjerg muss also auf Schalke spielen, sonst hat er ein Problem in der Nationalelf.

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Höjbjerg wollte auf Schalke den nächsten Schritt machen
Bayern-Leihgabe Höjbjerg (20) wollte auf Schalke eigentlich den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen, aber diese Rechnung ist bislang nicht aufgegangen. Bei seinen 13 Bundesliga-Einsätzen für Schalke stand er nur dreimal in der Start-Elf. Gedanken, ob doch eine feste Verpflichtung möglich ist, dürften sich damit erledigt haben.

Womöglich kann Höjbjerg am Donnerstag im Europa-League-Spiel gegen Donezk zeigen, was er kann. Denn Leon Goretzka (Wadenzerrung) ist verletzt - möglicherweise wird das für Höjbjerg eine der letzten Bewährungschancen.

Autor: Manfred Hendriock

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