Der Aufsichtsrat des FC Schalke will die Anträge auf Satzungsänderung vorerst nicht zu lassen. Laut Clemens Tönnies soll dies aber nachgeholt werden.

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Aufsichtsrat sorgt für Unmut

04. Februar 2016, 11:27 Uhr
Foto: firo

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Der Aufsichtsrat des FC Schalke will die Anträge auf Satzungsänderung vorerst nicht zu lassen. Laut Clemens Tönnies soll dies aber nachgeholt werden.

Bei vielen Mitgliedern des FC Schalke 04 regt sich Unmut. Grund ist die Entscheidung des Aufsichtsrates des Bundesligisten, alle eingegangenen Anträge auf eine Satzungsänderung vorerst nicht zuzulassen. Das Kontrollgremium gab dafür „terminliche und formaljuristische Gründe“ an.

Eigentlich hätte sich der Aufsichtsrat bis zum 31. Januar über die Zulassung oder Nichtzulassung der 60 Anträge beraten müssen. Der Vorsitzende Clemens Tönnies kündigte an, dass der Aufsichtsrat dies bei einer „zeitnah“ terminierten Sitzung nachholen werde.

Zwei-Drittel-Mehrheit verpasst

Bei der Mitgliederversammlung im Vorjahr waren die eingereichten Satzungsänderungsanträge trotz einer eigens eingesetzten Kommission gescheitert. Im Juni 2015 waren alle Einzelanträge zusammengefasst worden, in der folgenden Blockabstimmung wurde die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit daraufhin verpasst.

Der genaue Termin für die Mitgliederversammlung 2016 ist noch nicht bekanntgegeben worden.

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