Am Montagabend lief die Frist aus, in der die Wohnbau Baskets der 2.Basketball Bundesliga einen aktualisierten Finanzplan vorlegen mussten.

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ETB Wohnbau Baskets vor dem Aus

RS
26. Januar 2016, 10:12 Uhr
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Am Montagabend lief die Frist aus, in der die Wohnbau Baskets der 2.Basketball Bundesliga einen aktualisierten Finanzplan vorlegen mussten.

Aus dem musste die Schließung der offengelegten Etatunterdeckung bis zum Ende des Wirtschaftsjahres 30.06.2016 hervorgehen.

In zahlreichen Gesprächen mit den Top-Partnern ist es den Baskets dabei gelungen, mündliche und schriftliche Zusagen für eine ProA Spielzeit 2016/2017 zu erhalten, womit man einen deutlichen Planungsvorsprung im Vergleich zum Vorjahr hätte.

Trotz dieser Erfolgserlebnissen ist es bis dato nicht gelungen, den entscheidenden großen Schritt für das laufenden Spieljahr zu machen. Dieser Tatsache geschuldet liegt die Entscheidungsgewalt über das weitere Vorgehen nicht mehr alleine auf Seiten der Wohnbau Baskets, sondern primär bei der Liga.

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Selbstverständlich stehen wir im täglichen Kontakt mit der Liga und suchen nach Lösungen, die die Interessen aller wahrt. Bis gestern haben wir es trotz aller gemeinsamer Bemühungen und wochenlanger Arbeit rund-um-die-Uhr nicht geschafft, zusätzliches Geld in einer relevanten Größenordnung zu generieren. Das Heft des Handelns haben wir zunächst aus der Hand gegeben“. Die Gespräche mit dem langjährigen Namensgeber Wohnbau sind bisher ergebnislos geblieben.   

„Wir werden zum Monatswechsel Gehälter und Dienstleister aus eigener Kraft bedienen können. Danach muss zeitnah neues Geld her, sei es durch Sponsoren oder Investoren. Es ist noch nicht zu spät! Aber wir müssen sehr schnell agieren. Jeder der jetzt bei uns einsteigt hat definitiv den Retter-Stempel. Denn genauso zeitnah ist es im Februar meine brutale Pflicht und kein Tabu mehr, eine Insolvenz anzumelden. Selbst in diesem Fall  muss es nicht zwingend das Ende bedeuten, da ein Insolvenzverfahren sehr komplex ist. Wir haben noch nicht aufgegeben“, ergänzt Patrick Seidel.

Autor: RS

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