Mitten im Norderney-Urlaub erfuhr Güterslohs Präsident Norbert Wöstmann von Thomas Stratos' Engagement in Hamm. Besonders pikant: Der Ex-Coach des FCG, der mit dem Verein in einer gerichtlichen Auseinandersetzung steckt, tritt direkt am heutigen Sonntag (15 Uhr) mit seinem neuen Club im Heidewaldstadion an. Dann wird auch Wöstmann wieder dabei sein, der sich am gestrigen Samstag auf die Heimreise machte – und zwischendurch RS Rede und Antwort stand.

FC Gütersloh: Wöstmanns Wiedersehens-Wut

"Stratos gehört in eine psychiatrische Klinik"

gri
04. August 2007, 21:15 Uhr

Mitten im Norderney-Urlaub erfuhr Güterslohs Präsident Norbert Wöstmann von Thomas Stratos' Engagement in Hamm. Besonders pikant: Der Ex-Coach des FCG, der mit dem Verein in einer gerichtlichen Auseinandersetzung steckt, tritt direkt am heutigen Sonntag (15 Uhr) mit seinem neuen Club im Heidewaldstadion an. Dann wird auch Wöstmann wieder dabei sein, der sich am gestrigen Samstag auf die Heimreise machte – und zwischendurch RS Rede und Antwort stand.

Norbert Wöstmann, wird die Urlaubs-Erholung nach Ihrem Aufeinandertreffen mit Ex-Trainer Thomas Stratos schon wieder futsch sein?

Nein, mit Sicherheit nicht. Gütersloh spielt gegen Hamm, das wird ein ganz normales Oberliga-Spiel. Wir sind der Favorit, die Hammer sind kein übermäßig starker Gegner. Wir haben sie schon in der vergangenen Saison zwei Mal geputzt, das sollte [b]uns erneut gelingen.

Und anschließend gibt es einen Handschlag mit Stratos?
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Nein, auf keinen Fall. Ich werde "Guten Tag" zu ihm sagen, mehr nicht, um Gottes willen. Er hat den Verein beschissen, hat uns über einen Mittelsmann bei einem Spielertransfer eine Rechnung über 2.000 Euro geschrieben. Das ist ein beschissenes Verhalten, ein eindeutiger Betrug. Ansonsten wäre er heute noch unser Trainer.

Am 22. August werden Sie sich vorm Arbeitsgericht Gütersloh wiedersehen…

Der Mann meint, bei uns einen Kontrakt bis 2008 zu besitzen. Wenn er jetzt tatsächlich einen Vertrag in Hamm unterschrieben hat, gehört er in eine psychiatrische Klinik. Seinen Ruf wird er dadurch weiter ruinieren.

Befürchten Sie nicht, dass solche Aussagen für zusätzliche Brisanz im heutigen Match sorgen?
Ach was! Wir haben zehn neue Spieler, die kennen Stratos doch gar nicht. Mit ihm konnten sich die Fans nicht identifizieren, daher werden die Emotionen auch nicht hochkochen. Ein Trainer, der polarisiert, ist Stratos' Anwalt Mario Ermisch. Aber der ist mit Verl aufgestiegen, daher gibt es keine Hass-Figuren mehr an der Linie.

Autor: gri

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