Gute Neuigkeiten gibt es von Alex Frei. Der Toptorjäger der vergangenen Saison trainiert wieder mit der Mannschaft und will Ende August oder Anfang September ins Bundesliga-Geschehen eingreifen. Am 15. Mai, nur drei Tage nach seinem Treffer im Derby gegen Schalke, ließ sich der Schweizer Nationale wegen einer Arthrose an der Hüfte operieren.

Topscorer Alexander Frei zurück in Dortmund

"Ich bin bei 85 Prozent"

md
03. August 2007, 22:06 Uhr

Gute Neuigkeiten gibt es von Alex Frei. Der Toptorjäger der vergangenen Saison trainiert wieder mit der Mannschaft und will Ende August oder Anfang September ins Bundesliga-Geschehen eingreifen. Am 15. Mai, nur drei Tage nach seinem Treffer im Derby gegen Schalke, ließ sich der Schweizer Nationale wegen einer Arthrose an der Hüfte operieren.

Bei dem zweieinhalbstündigen Eingriff von Spezialist Dr. Michael Dienst in Homburg/Saale wurden Verknöcherungen entfernt, die den Stürmer bereits länger einschränkten. Immer wieder litt der Borusse unter Schmerzen und ließ sich gerade in der Schlussphase der letzten Runde fit spritzen, um überhaupt sein Team im Abstiegskampf unterstützen zu können. Freis Leistung, es trotz allem auf 16 Treffer im ersten Jahr beim BVB zu bringen, ist deshalb um so höher einzuschätzen.

"Ich kann leider noch nicht genau beantworten, wann ich wieder voll einsatzfähig bin. Im Moment stehe ich bei knapp 85 Prozent meines Leistungsvermögens. Wenn ich irgendwann wieder über 45 Minuten zum Einsatz gekommen bin, kann ich sicher mehr darüber sagen. Ich fühle mich nach den drei Tagen Training sehr gut", beschreibt der Mann mit der Nummer 13, der auch ein Mitwirken bei den Amateuren nicht ausschließt, seine derzeitige Verfassung. Von den Ärzten hat Frei unterdessen noch kein "grünes Licht" bekommen: "Es gibt irgendwo eine Verordnung, die besagt, dass drei Monate zu wenig sind nach so einer Operation, aber die Entscheidung liegt bei mir, wann ich wieder angreife."

Die Freude über die Rückkehr auf den Rasen ist dem 28-Jährigen deutlich anzumerken. Er zieht, soweit es ihm schon möglich ist nach der langen Pause, voll mit und ist gespannt auf die neue Saison. "Ich kenne Mladen Petric aus der Schweiz und auch von Giovanni Federico habe ich in der zweiten Liga schon viel gesehen. Unsere anderen Neuen kenne ich nach den wenigen gemeinsamen Einheiten noch nicht so gut. Deshalb möchte ich noch kein Urteil darüber abgeben, ob wir besser sind als letztes Jahr. Das werden die ersten Wochen zeigen", übt sich Frankreichs Torschützenkönig des Jahres 2005 (20 Treffer) noch etwas in Vorsicht.

Die BVB-Anhänger jedenfalls sind froh darüber, dass ihr "Retter" wieder in Dortmund gelandet ist. Sein Autogramm gehörte diese Woche beim Training trotz der vielen Neuzugänge zu den Begehrtesten.

Autor: md

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