Nach seinem Doppelpack gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf erntete BVB-Torjäger Michael Eberwein eine Menge Lob.

BVB II

Eberwein ballert sich in Top-Form

Tobias Hinne-Schneider
12. Dezember 2015, 19:02 Uhr

Nach seinem Doppelpack gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf erntete BVB-Torjäger Michael Eberwein eine Menge Lob.

„Ich wohne in der Nähe von München, da werde ich am Sonntag erstmal nach Hause fahren und über die Feiertage ausspannen“, plauderte ein sichtlich gut gelaunter [person=28982]Eberwein[/person] über seine Festtagsplanungen nach seinem Gala-Auftritt gegen Düsseldorf.

Mit zwei Treffern hatte der Torjäger erneut maßgeblichen Anteil am deutlichen 4:2-Erfolg gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt. Mit dem Tor zum 1:0 belohnte er seine Mannschaft für eine starke Anfangsphase. [person=13817]Burak Camoglu[/person] setzte sich auf der rechten Seite gut in Szene und spielte eine halbhohe Flanke auf [person=5702]Tammo Harder[/person], der den Ball sofort auf das Tor von Fortuna-Torwart[person=14203] Tim Wiesner[/person] beförderte. Weil Wiesner den Ball nur nach vorne abklatschen konnte und der 19-Jährige da stand, wo ein Stürmer stehen muss, führten die Borussen. Als Düsseldorf in der Schlussphase durch [person=12365]Marvin Ajani[/person] der Anschlusstreffer gelang und die Möglichkeit hatte doch noch etwas Zählbares aus dem Rote Erde Stadion mitzunehmen, war es wieder Eberwein, der die Hoffnungen nur zwei Minuten später zu Nichte machte. Knapp 25 Meter vor dem Tor trudelte der Ball dem 19-Jährigen vor die Füße, der fackelte nicht lange und schoss den Ball mit Hilfe der Unterkante der Latte ins Tor. „Es läuft nicht immer so. Es wird auch wieder Tage geben, da will keiner rein“, freute sich der ehemalige Jugendspieler des FC Bayern über seine starke Leistung.

Der Live-Ticker zum Spiel zum Nachlesen:

Er war aber nicht der Einzige, der sich freute, denn Trainer Daniel Farke war ebenfalls vollends zufrieden mit dem 1,93 Meter großen Angreifer. So gab es bereits in der Mixed-Zone einen Klaps vom Coach und nachher auf der Pressekonferenz noch ein Loblied auf seinen Angreifer: „Michael ist ein super Junge. Seine Art Fußball zu spielen ist eher unkonventionell, das erinnert mich ein Stück weit an Thomas Müller. Er spielt jetzt auch nicht mehr ganz vorne in der Spitze, sondern ein Stück weiter hinten und die Rolle passt einfach sehr gut zu ihm. Aber nicht nur auf dem Feld tut er uns gut, sondern auch neben dem Platz, weil er einfach ein sehr sympathischer Mensch ist.“

Bei der U23 der Borussia ist aktuell alles in seiner besten Ordnung. Nach dem schlechten Saisonstart steht die Farke-Elf endlich nicht mehr auf einem Abstiegsplatz, zeigt attraktiven Angriffsfußball und fährt regelmäßig gute Ergebnisse ein. Zehn Punkte aus vier Spielen – deshalb bezeichnet der Fußballlehrer sein Team auch als „Mannschaft der Stunde“ in der Regionalliga. „Mit dem Status quo sind wir natürlich sehr zufrieden. Nach dem schweren Jahr, mit dem Abstieg aus der dritten Liga und dem schlechten Start, tut es den Jungs jetzt aber auch mal gut zwei Wochen durch zu schnaufen. Wenn wir dann im neuen Jahr wieder zusammenkommen, dann mit einem guten Gefühl.“

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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