Das Stadion Am Hünting bekommt einen neuen Namen: Mit sofortiger Wirkung, zum 1. Dezember 2015, heißt die Spielstätte des 1. FC Bocholt

1. FC Bocholt

Neuer Name für altehrwürdigen Hünting

Krystian Wozniak
01. Dezember 2015, 18:15 Uhr
Foto: Ketzer

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Das Stadion Am Hünting bekommt einen neuen Namen: Mit sofortiger Wirkung, zum 1. Dezember 2015, heißt die Spielstätte des 1. FC Bocholt "Stölting Arena".

Das gaben der 1. FC Bocholt und das Service-Dienstleistungsunternehmen Stölting Service Group am Dienstagnachmittag in einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt. Die in Gelsenkirchen ansässige Firma wird somit einer der Premium-Sponsoren des Vereins. „Dass auch der 1. FC Bocholt ein Traditionsverein ist, passt zu unserem Unternehmen. Wir sehen das sportliche Potenzial und haben uns daher dazu entschlossen, für den 1. FC Bocholt da zu sein. Vielleicht können wir so auch andere Unternehmer bewegen, sich hier einzubringen“, sagte Dominik Mosbacher, einer der Geschäftsführer der Stölting Service Group. „Wir wissen, dass der Verein das Potenzial hat, oben mitzuspielen. Wir finden, dass er noch mehr Möglichkeiten bekommen muss“, so Mosbacher.

Zuvor sprach bereits Präsident Ludger Triphaus von einem „besonderen Tag für den Verein". Sein Vorstandskollege, David Fahrland, zeigte sich ebenfalls hoch erfreut: „Wir sind sehr froh, mit der Stölting-Gruppe einen zusätzlichen Sponsor hinzubekommen haben, der bereit ist, den eingeschlagenen Weg mitzugehen“, sagte er. Der beinhaltet bekanntlich auch den Neubau einer Sitzplatz-Tribüne für rund 700.000 Euro, mit dem im Frühjahr 2016 begonnen werden soll, und auf der künftig groß der Name „Stölting Arena“ zu lesen sein soll. Bis dahin wird der Unternehmensschriftzug am Eingangsbereich zu sehen sein.

Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, ein bundesweit agierender Dienstleister in den Bereichen Gebäudereinigung, Sicherheit und Personal mit 28 Regionalgesellschaften und über 6000 Beschäftigten, ist zunächst bis 2017 befristet. „Es ist aber eine Partnerschaft auf lange Zeit, auch wenn der Vertrag erst einmal auf dem Papier nur für ein Jahr gilt. Persönlich besprochen ist eine Langfristigkeit“, sagte Dominik Mosbacher. Das Unternehmen selbst wolle mit dem Erwerb der Namensrechte seine Marktpräsenz weiter ausbauen.

Autor: Krystian Wozniak

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